Tabula rasa bei der 135. KSV1870 Generalversammlung

Österreichs Gläubigerschutzverband Nummer eins legt Jahresbericht 2010 vor

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Der Kreditschutzverband von 1870 präsentierte am 26. Mai 2011 im Kursalon Wien vor seinen Mitgliedern den Jahresbericht 2010. Der Verband hat im Vorjahr die Interessen von rund 80.000 Gläubigern in 12.600 eröffneten Insolvenzverfahren (Firmen & Private) vertreten. Die KSV1870 Information GmbH hat die heimische Wirtschaft durch 5,4 Mio. erteilte Bonitätsauskünfte unterstützt und die KSV1870 Forderungsmanagement GmbH hat rund 140.000 Inkassofälle bearbeitet. 410 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben 21.000 KSV1870 Mitglieder serviciert und einen Umsatz von EUR 44 Mio. erwirtschaftet.

Und es gab noch mehr zu tun: So war 2010 jenes Jahr, in dem das neue Insolvenzrecht (1.7.2010) in Kraft getreten ist. „Gebracht hat das IRÄG2010 mehr Initiative auf Seiten der Schuldnerunternehmen, wenn es darum geht, frühzeitiger als bisher den Gang zum Insolvenzrichter anzutreten. Ob sich das eigenverwaltete Sanierungsverfahren zur Erfolgsgeschichte entwickeln wird, bleibt trotz positiver Vorzeichen aktuell noch abzuwarten. Anders die Situation bei den nicht eröffneten Insolvenzverfahren (mangels kostendeckenden Vermögens). Auch das neue Insolvenzrecht hat an der hohen Zahl an Nichteröffnungen kaum etwas geändert - damit bleiben sie eine der größten Schwachstellen im Insolvenzgeschehen", resümiert Johannes Nejedlik, Geschäftsführer des Kreditschutzverband von 1870.

Aus der Taufe gehoben
Österreichs Wirtschaft ist nicht nur geografisch mit Deutschland verbunden, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Grenzüberschreibender Handel braucht aber auch grenzüberschreitenden Gläubigerschutz. Umso erfreulicher ist es daher, dass dem KSV1870 im Vorjahr der Schritt nach Deutschland gelungen ist. Aus der Partnerschaft des KSV1870 mit der Gläubigerschutzvereinigung Deutschland e. V. (GSV - www.gsv.eu) ist die Beteiligung an der GSV Service GmbH hervorgegangen. „Während in Österreich Insolvenzquoten von durchschnittlich 10 Prozent an der Tagesordnung sind, haben sich in Deutschland Gläubiger mit 3 bis 4 Prozent abzufinden. Gemeinsames Ziel im Rahmen der Kooperation ist es daher, diese Benachteiligung der unbesicherten Gläubiger zu beenden", so Nejedlik. Aber schon jetzt profitieren die KSV1870 Mitglieder durch eine Zusatzdienstleistung namens „Deutschland-Plus" - einem Servicepaket im Bereich Insolvenzinformation und -vertretung.

Zur Fotogalerie: event.ksv.at 

Rückfragenhinweis:
Karin Stirner
Leiterin Unternehmenskommunikation
KSV1870 Holding AG
Wagenseilgasse 7, 1120 Wien
Telefon: 050 1870-8226
e-Mail: stirner.karin@ksv.at


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