Profilstahl, Stahlkonstruktionen und Projektmanagement GesmbH, 8750 Judenburg
über das Vermögens der
Profil, Stahlkonstruktionen und Projektmanagement GesmbH
Burggasse 81/1
8750 Judenburg
Handelsrechtliche geschäftsführende Gesellschafter sind Herr Ing. Johann Lampl und Herr Ing. Anton Trippl.
Unternehmensgegenstand: Planung, Lieferung und Montage von schlüsselfertigen Bauten, Stahlkonstruktionshallenbau für Gewerbe und Industrie.
Dienstnehmer: 27 davon 19 Arbeiter und 8 Angestellte
Ein Betriebsrat ist nicht eingerichtet.
Aus Vorsichtsgründen wurde am 02.07.2010 das Frühwarnsystem gemäß § 45a AMFG eingeleitet.
Betroffene Gläubiger: rund 142
Aktiva lt. Schuldnerin: EUR 6,8 Mio. und einen Verkehrswert von rund EUR 5,9 Mio. (die Aus- und Absonderungsrechte betragen insgesamt EUR 3,5 Mio.). Unter Fortführungsprämisse ergibt sich daher das freie
Vermögen von rund EUR 2,4 Mio.
Passiva lt. Schuldnerin: EUR 11,8 Mio. wovon rund EUR 8,4 Mio. unbesichert sind. Auf der Passivseite ist davon auszugehen, dass die Bankgarantien über EUR 2,8 Mio. gezogen werden und auch die Avale im Ausmaß von rund EUR 2 Mio. schlagend werden. Es ergeben sich daher die unbesicherten Verbindlichkeiten mit EUR 13 Mio.
Sanierungsplanantrag: Die Insolvenzgläubiger erhalten zur vollständigen Befriedigung Ihrer Forderungen, gleichgültig, ob es sich um offene Buchforderungen oder Wechselforderungen handelt eine Quote von 30%, zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages.
Die Schuldnerin führt in Ihrem Antrag die Insolvenz auf folgende Ursachen zurück: Die zur Erfüllung des Sanierungsplanes nötigen Reorganisationsmaßnahmen und Sanierungsmaßnahmen laut Insolvenzantrag
- Reduktion der Personal- und Fixkosten
- Verbesserte Montageaufsicht
- Reduktion der Montageausrüstung und Werkzeuge
- Optimierung im Bereich der Planung und Bauleitung
- Und weitere Maßnahmen
Die Schuldnerin führt in Ihrem Antrag die Insolvenz auf folgende Ursachen zurück: In den Jahren 2007 und 2008 kam es bei Großprojekten zu nicht unerheblichen Schwierigkeiten. Die Großaufträge haben bis zu 50% des Jahresumsatzes ausgemacht. Gleichzeitig kam es zu Preissteigerungen am Vormaterialsektor. Im Laufe des Jahres 2009 wurden von Seiten der Hausbank und von Seiten des Unternehmens Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Angestrebte Großprojekte konnten nicht mehr realisiert werden. Aufgrund dieser Umstände kam es zur Zahlungsunfähigkeit. Es ist beabsichtigt, im Rahmen des beantragten Sanierungsplanes, das Unternehmen fortzuführen. Die Erfüllbarkeit des gegenständlichen Sanierungsplanes soll sich aus 3 Komponenten ergeben. Eine dieser Komponenten die zur Erfüllung des Sanierungsplanes beitragen soll, ist die finanzielle Unterstützung durch einen Geschäftspartner aus dem Photovoltaikbereich.
Diese Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.
Der KSV bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten.
Rückfragen
Mag. Alfred Woschitz
Leiter Insolvenz Graz
Telefon 050 1870-2023, e-mail: alfred.woschitz@ksv.at
René Jonke
Leiter Niederlassung Steiemark
Telefon 050 1870-2012, e-Mail: rene.jonke@ksv.at
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