Insolvenz: ESTEDE Herstellung und Vertrieb von Markenartikel GmbH

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Letztes Update: 09.10.2020 |

Basisdaten

  • 717975
  • Konkursverfahren
  • 177179
  • Schuldner
  • LG-Linz
  • 17S64/20s
  • 11.12.2020; 08:30; Video-TS
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Mag. Johannes Welzl Rechtsanwalt - Hauptplatz 30, 4020 Linz
  • 100% Großhandel mit sonstigen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern a.n.g.
  • Betrieben wird der Handel mit Markenartikeln, in erster Linie Brillen. 04.01.2008 wurde im Zuge des Insolvenzverfahrens die Schließung der Unternehmensbereiche: Werbung und Public Relations EDV und Wareneinkauf, Personalwesen und Sekretariat der Geschäftsführung,angeordnet. Ehemals hatte man lediglich Geschäftsführungs- bzw. Beteiligungsfunktionen inne. Ende 1999 kam es zu umfangreichene Umstrukturierungen und hat man die Tätigkeit von der "ESTEDE Markenartikel Vertriebs-GmbH & Co.KG" übernommen, welche bereits seit 1991 aktiv tätig war.
  • 1991
  • FN 138618 a
  • ATU40023602
  • 2633540
  • 31.01.2019
  • ESTEDE Herstellung und Vertrieb von Markenartikel GmbH
    ESTEDE Markenartikel Handels-GmbH
    ESTEDE Herstellung und Vertrieb von Markenartikel GmbH in Liquidation
    a.b.c. Beteiligungs GmbH
    a.b.c Beteiligungs GmbH
    ESTEDE Markenartikel Vertriebs-GmbH

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: Handel mit Markenartikeln, in erster Linie Brillen

Geschäftsführer: Christoph Rosenauer

Gesellschafter:
Christoph Rosenauer
Abdelhalim Moustafa
Ren Lusheng

Betroffene Dienstnehmer: 4
Betroffene Gläubiger: 18

Passiva: rund 1,217.000,00 Euro 
Aktiva: rund 694.000,00 Euro

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Das im Jahr 1991 gegründete Unternehmen hat sich auf den Handel mit Markenartikeln, in erster Linie hochpreisige Brillenfassungen und Sonnenbrillen spezialisiert. 

Laut dem KSV1870 vorliegenden Informationen liegen die Ursachen der Insolvenz darin begründet, dass sich bereits in den vergangenen Geschäftsjahren das Geschäftsmodell als schwierig erwies. Laut Angaben im Insolvenzantrag führten die Vertragsbedingungen des wichtigsten Lizenzgebers Bentley Motors Limited, England zu hohen Verlusten. Verstärkt wurde die Situation durch den Ausbruch von COVID19. Der Absatz der Artikel im höheren Preissegment hat sich nochmals massiv verschlechtert.

Die mit den Hauptgeschäftspartnern  zuletzt geführten Gespräche hinsichtlich Vertragsanpassungen und Stundungen scheiterten, da die Antragstellerin die geforderten Eigenmittel nicht fristgerecht aufbringen konnte.

Über das Vermögen der Antragstellerin war bereits im Jahr 2008 ein Insolvenzverfahren anhängig, das mit Abschluss und Erfüllung eines 23,5 prozentigen Zwangsausgleiches beendet wurde.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
„Der vom Gericht bestellte Insolvenzverwalter wird nunmehr die wirtschaftliche Lage des Unternehmens analysieren und prüfen, ob eine Verwertung des Unternehmens als Ganzes oder im Rahmen einer Zerschlagung und Einzelverwertung wirtschaftlich sinnvoll ist“, so Petra Wögerbauer vom KSV1870.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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