Insolvenz: Plasmo Industrietechnik GmbH

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Letztes Update: 12.10.2021 |

Basisdaten

  • 100% Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
  • Betrieben werden die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Sensorsystemen zur Qualitätsüberwachung beim Schweißen (im Besonderen für Laserschweiß-Anwendungen) für die Automobil- und Zulieferindustrie. Weiters werden Bildverarbeitungssysteme angeboten.
  • 2003
  • FN 236408 i
  • ATU57163615
  • 5919770
  • 31.12.2020

Presseinformation

Die plasmo Industrietechnik GmbH (FN 236408i), Dresdner Straße 81-85, 1200 Wien hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Handelsgericht Wien beantragt. Das Verfahren wurde nun eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens: Die Schuldnerin ist ein weltweit agierendes Technologieunternehmen, welches eigenentwickelte Lösungen für die automatisierte Qualitätskontrolle auf Basis von optischen Technologien vertreibt, welche insbesondere in der metallverarbeitenden Produktion zum Einsatz kommen.

Betroffene Dienstnehmer: 36 Dienstnehmer

Betroffene Gläubiger: ca. 87 Gläubiger

Passiva (lt. Schuldnerangaben): Die Verbindlichkeiten sollen sich auf ca. EUR 4,3 Mio. belaufen, wovon ca. EUR 3,5 Mio. als unbesichert anzusehen sind.

Sanierungsplan: Die Schuldnerin bietet ihren Gläubigern einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20% zahlbar binnen 3 Jahren nach Annahme des Sanierungsplans an. Der Insolvenzverwalter wird in den nächsten Wochen zu prüfen haben, ob die Sanierungsbestrebungen aufrechterhalten werden können.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): Laut KSV1870 Informationen ist die Insolvenzursache hauptsächlich in der Corona-Pandemie zu erblicken, weil es zum einen zu Auftragsverschiebungen und -ausfällen bei Kunden kam und zum anderen konnten aufgrund von Lieferengpässen – insbesondere bei elektronischen Komponenten – Aufträge nur mit großen Verzögerungen abgewickelt werden.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.

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