a.zoppoth haustechnik gmbh, 9634 Gundersheim


Am 3.1.2019 wurde nun über das Vermögen der Firma 

a.zoppoth haustechnik gmbh
9634 Gundersheim 35 (Firmensitz)


Filialen: 

  • 9500 Villach, Heidenfeldstraße 64 
  • 9020 Klagenfurt, Manhartstraße 26
  • 1210 Wien, Ignaz Köckstraße 9/2

ein Konkursverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet. 

  • Gegenstand des Unternehmens: 
    Haustechnik, Fassadenbau, Spenglerei sowie Service und Wartung sowohl für Gewerbe- als auch Privatkunden.

    Das Unternehmen der Gesellschaft wurde bereits im Jahr 1958 vom zwischenzeitig verstorbenen Alois Zoppoth sen. als „Ein-Mann-Installationsbetrieb“ gegründet. Im Laufe der Jahre ist es zu einer sukzessiven Erweiterung der Tätigkeitsbereiche sowie der Geschäftsfelder der Gesellschaft gekommen.
  • Gesellschafter sind
    Erna Gratzer, geb. 16.11.1958     (40 Prozent) 
    Ing. Franz Zoppoth, geb. 14.03.1967    (40 Prozent)                 
    Benjamin Zoppoth, geb. 02.05.1969     (20 Prozent)

    Die Stammeinlage der Gesellschaft beträgt 37.100 Euro und ist zur Gänze einbezahlt.     
  • Geschäftsführer sind
    Erna Gratzer, geb. 16.11.1958
    Ing. Franz Zoppoth, geb. 14.3.1967
  • Betroffene Gläubiger: rd. 290
  • Betroffene Dienstnehmer: 165
  • Passiva: 10 Millionen Euro
  • Aktiva: 3,6 Millionen Euro

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):  
„Aufgrund der ungünstigen -  dies auch konjunkturbedingt - Auftragslage hat man vermehrt Großaufträge in Wien angenommen, welche teilweise einen Leistungszeitraum von 2 bis 3 Jahren in Anspruch genommen haben. Insbesondere bei 6 Bauvorhaben ist es zu hohen Verlusten aufgrund von Kalkulationsfehlern, nicht verrechenbarer Mehraufwendungen sowie notwendiger Mängelbehebungen gekommen. 
Auch sind erhöhte Personalkosten  aufgrun der zu bezahlenden Wegzeiten und Entfernungszulagen angefallen. Diese Mehrkosten konnten insbesondere betreffend der in Wien anhängigen Projekte nicht mehr einkalkuliert bzw. nachverrechnet werden.
Ein wesentlicher Umsatzrückgang hat sich auch aus der Service- und Wartungsabteilung in Kärnten aufgrund des Ausscheidens des zuständigen Bereichsleiters ergeben, welcher Servicemonteure und Kunden von der Schuldnerin übernommen hat, wodurch dieser Geschäftsbereich wesentliche Umsatzeinbußen erfahren hat.
Darüber hinaus musste man in den vergangenen Jahren hohe Forderungsausfälle verkraften, welche ebenso mitursächlich für den nunmehrigen Vermögensverfall waren.“

Sanierungsplan: 
20 Prozent in 2 Raten binnen 2 Jahren

Das Erfordernis soll aus der Betriebsfortführung aufgebracht werden.
Die Schuldnerin hat  Vorsorge getroffen, um ihre Betriebsleistung zu verbessern.
Wie dem KSV1870 bekannt ist, wurde betriebsintern die Kalkulationsabteilung verbessert und das Controllingsystem neu aufgebaut. Die Schuldnerin konzentriert sich auf Aufträge von ausgesuchten Generalunternehmen bzw. Wohnbaugesellschaften. Die hohen Personalkosten für Wegzeiten und Entfernungszulagen wurden dadurch reduziert, indem Dienstnehmer direkt vor Ort (vorwiegend in Wien) angestellt wurden bzw. haben diese Mehrkosten nunmehr in der Kalkulation der Aufträge Niederschlag gefunden.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

Ab sofort können Gläubigerforderungen bis zum 5.2.2019 (gerichtliche Anmeldefrist) über den KSV1870 angemeldet werden. Mail: insolvenz.klagenfurt@ksv.at


Klagenfurt,  3.1.2019

Rückfragen: 
Mag. Barbara Wiesler-Hofer
Leiterin Standort Klagenfurt 
Telefon: 050 1870-6013, E-Mail: wiesler-hofer.barbara@ksv.at