Wir beraten SIe gerne persönlich:

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FAQ Inkasso

  1. Welche Informationen benötigt der KSV1870 bei der Übergabe eines Inkassoauftrags?

    Um den Auftrag so rasch und effizient wie möglich für Sie durchführen zu können, bitten wir Sie um Bekanntgabe aller Forderungsdaten: Rechnung (Nummer, Datum, Fälligkeitsdatum) oder Kontoauszug, Forderungshöhe, Verzugszinsen, Mahnspesen sowie der
    Schuldnerdaten: Firmenname im genauen Wortlaut  bzw. Vor- und Nachname und Geburtsdatum bei Privatpersonen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse (Im Zweifelsfall gilt: je mehr Informationen Sie uns zur Verfügung stellen können, desto besser) und zuletzt noch
    Ihre genauen Daten: Firmenname, Bankverbindung, Ansprechpartner, UID Nummer, falls vorhanden Ihre KSV1870 Nummer

    Schnell und einfach beauftragen Sie uns mit diesem Formular: https://www.ksv.at/inkassoauftrag-online
     

  2. Was kostet das Inkasso?

    Im Erfolgsfall behalten wir die einbringlich gemachten Verzugszinsen ein und überweisen Ihnen das Kapital und die Mahnspesen, die Sie bei Übergabe geltend gemacht haben. Wir verrechnen Ihnen keine Kosten.

    Wenn Ihre Forderung außergerichtlich nicht einbringlich gemacht werden kann, empfehlen wir Ihnen die in der jeweiligen Situation für Sie günstigste weitere Vorgangsweise. Sollten Sie die Forderung in diesem Fall ausbuchen müssen, weil die Erfolgsaussichten einer Klage zu gering wären, verrechnen wir lediglich Stornogebühren und schließen den Fall ab. Wenn Sie sich für die weitere Betreibung entscheiden, setzen wir unsere Inkassotätigkeit für Sie fort.

    Wenn die Klage, die wir empfohlen haben und die über einen unserer Verbandsanwälte geführt wurde, nicht zum Ziel führt, sondern die Forderung  auch gerichtlich uneinbringlich ist (stattgebendes Urteil, aber erfolglose Exekution), sind Gerichtskosten und Barauslagen vom Auftraggeber zu übernehmen, während wir die Rechtsanwaltskosten tragen.

    Alle näheren Informationen und Details zu den Kosten finden Sie hier: https://www.ksv.at/inkasso-inland
     

  3. Wann (in welchen Fällen) wird eine Bearbeitungsgebühr (Storno) verrechnet?

    https://www.ksv.at/inkasso-preise-downloads

    Eine Gebühr gemäß Preisliste verrechnen wir dann, wenn der Auftraggeber die laufende Betreibung stoppt und daher keine Möglichkeit mehr besteht, die entstandenen Kosten vom Schuldner einzufordern.
    Beispiele:
    •    Der KSV1870 hat die Klage empfohlen. Der Auftraggeber führt diese aber über seinen eigenen Rechtsanwalt.
    •    Der Schuldner bezahlt direkt, ohne Inkassokosten an den Auftraggeber und dieser lässt den Fall abschließen.
    •    Wenn der Schuldner die übergebene Forderung bestreitet, ist die weitere außergerichtliche Betreibung nicht möglich und wird eingestellt. Wenn wir den Fall daher abschließen, stellen wir dem Gläubiger eine Stornogebühr in Rechnung. Sollten die Aussichten für eine Klage positiv sein und der Gläubiger einen unserer Verbandsanwälte damit beauftragen, sind Gerichtsgebühr und Barauslagen vom Auftraggeber zu begleichen.
     

  4. Wie lange dauert eine außergerichtliche Betreibung?

    Bereits 24 Stunden nachdem wir den Auftrag erhalten haben, informieren wir den Schuldner darüber und teilen ihm auch mit, dass sich ungerechtfertigter Zahlungsverzug negativ auf seine Bonität auswirken kann.

    Gleichzeitig erhält unser Auftraggeber eine Bestätigung.

    Unsere weitere Vorgangsweise hängt vom Verlauf des Inkassos bzw. von der Reaktion des Schuldners ab. Mögliche weitere von uns eingesetzte Instrumente sind Anrufe bzw. ein weiteres Mahnschreiben. Auch ein persönliches Inkasso kann das geeignete Mittel zum Erfolg sein. Ebenfalls ausschlaggebend für die Art der Betreibung sind u. a. die vorliegenden Informationen über den Schuldner, seine Bonität, eventuelle Zahlungserfahrungen, Klagen, etc. Auf ihrer Basis beraten wir auch unseren Auftraggeber hinsichtlich der weiteren Vorgangsweise, falls außergerichtlich kein Erfolg zu erzielen sein sollte.
    Die Erfahrung zeigt, dass in den meisten Fällen die außergerichtliche Phase maximal 8 Wochen beträgt, bei jedem 3. Inkassofall sogar nur höchstens 14 Tage.
     

  5. Wie hoch sind die Kosten einer gerichtlichen Betreibung? Woraus setzen sich die Kosten zusammen?

    Die Kosten einer gerichtlichen Betreibung richten sich nach der Höhe des Forderungsbetrages und der notwendigen gerichtlichen Schritte. Deshalb können sie nur geschätzt, aber im Vorfeld nicht genau angegeben werden. Selbstverständlich beraten wir Sie, ob aus unserer Sicht eine Klage im jeweiligen Fall für Sie zu empfehlen wäre.
     

  6. Was bedeutet im Inkassoformular: „Inkassokosten vertraglich vereinbart“?

    Dieses Feld im Formular wählen Sie nur dann aus, wenn Sie Inkassokosten in Ihren Geschäfts- oder Zahlungsbedingen vertraglich geregelt haben, ansonsten ignorieren Sie es bitte.
     

  7. Was ist das ÜberwachungsInkasso?

    Wenn eine Forderung außergerichtlich nicht eingebracht werden konnte und eine Klage nicht gewünscht oder aus bestimmten Gründen nicht zu empfehlen ist, übernehmen wir den Fall ins Überwachungsinkasso. Das bedeutet, dass wir innerhalb der Verjährungsfrist  von 3 Jahren ab Fälligkeit die weitere Betreibung für Sie durchführen.
     

  8. Was kostet das ÜberwachungsInkasso?

    https://www.ksv.at/inkasso-preise-downloads

    Sollten wir ein Realisat für Sie erreichen, erhalten Sie den Betrag nach Abzug unserer Kosten.
    Ein Realisat kann eine Zahlung des Schuldners, aber auch Warenretouren sein.
     

  9. Was passiert, wenn der Schuldner während des Inkassoverfahrens insolvent wird? Entstehen dem Gläubiger Kosten für das Inkasso, und wenn ja welche?

    In einem solchen Fall schließen wir den Inkassofall ab und leiten die zur Verfügung stehenden Unterlagen an die Insolvenzabteilung weiter. Gleichzeitig erhält unser Auftraggeber eine Verständigung und ein Vollmachtsformular über den Vertretungsauftrag.
    Wenn die Insolvenz während der außergerichtlichen Betreibung eintritt, werden dem Auftraggeber keine Kosten verrechnet.
    Sollte der Fall bereits bei Gericht sein, wird er gemäß Preisliste abgerechnet (Gerichtsgebühren und Barauslagen). Diese Kosten werden von uns im Rahmen der Vertretung bei der Anmeldung zum Insolvenzverfahren berücksichtigt.
     

  10. Was ist das DubiosenInkasso?

    Unter dem Begriff DubiosenInkasso verstehen wir das weitere Betreiben eines Falles, für den es zwar ein Gerichtsurteil gibt, der aber trotzdem bis auf weiteres nicht einbringlich gemacht werden kann. Wir führen DubiosenInkasso nur gegen persönlich haftende und verurteilte Gesellschafter oder Privatpersonen innerhalb der Verjährungsfrist von 30 Jahren durch und entscheiden je nach Situation darüber ob z. B. gerichtliche oder außergerichtliche Maßnahmen zielführend sind.  

    https://www.ksv.at/inkasso-preise-downloads
     

  11. Welche Unterlagen werden für das Dubioseninkasso benötigt?

    Wir bitten Sie, uns für die Beauftragung den rechtskräftigen Zahlungsbefehl, Exekutionstitel, und die Rechtsanwaltsabrechnung zur Verfügung zu stellen.

    Hier finden Sie das Antragsformular:
    https://www.ksv.at/inkasso-preise-downloads
     

  12. Kann eine Privatperson auch ein Inkasso übergeben?

    Wir übernehmen Aufträge nur von Unternehmen.
    Schuldner jedoch kann sowohl eine Firma, als auch eine Privatperson sein.
     

  13. Übernimmt der KSV1870 auch das Inkasso gegen ausländische Schuldner?

    Ja, gerne übernehmen wir auch einen Inkassoauftrag gegen ausländische Schuldner. In diesem Fall stellen Sie uns bitte folgende Unterlagen/Informationen zur Verfügung:
    Um den Auftrag so rasch und effizient wie möglich für Sie durchführen zu können, bitten wir Sie um Bekanntgabe aller Forderungsdaten: Rechnung (Nummer, Datum, Fälligkeitsdatum) oder Kontoauszug, Forderungshöhe, Verzugszinsen, Mahnspesen
    sowie der
    Schuldnerdaten: Firmenname im genauen Wortlaut  bzw. Vor- und Nachname und Geburtsdatum bei Privatpersonen, Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse (Im Zweifelsfall gilt: je mehr Informationen Sie uns zur Verfügung stellen können, desto besser)
    und zuletzt noch
    Ihre genauen Daten: Firmenname, Bankverbindung, Ansprechpartner, UID Nummer, falls vorhanden Ihre KSV1870 Nummer

    Schnell und einfach beauftragen Sie uns mit diesem Formular:
    https://www.ksv.at/inkassoauftrag-online

    https://www.ksv.at/inkasso-preise-downloads

  14. Kann ich ein Inkasso übergeben, auch wenn ich kein Mitglied bin?

    Ja, wir übernehmen Ihren Auftrag auch gerne dann, wenn Sie nicht Mitglied sind.
    Als Mitglied können Sie Ihre Gutscheine einlösen und profitieren damit von günstigeren Konditionen - Sie erhalten dann bei Inkasso Inland auch die für Sie eingebrachten Verzugszinsen und es fällt keine Stornogebühr an. Eine Mitgliedschaft lohnt sich! Mehr unter https://www.ksv.at/mitgliedschaft-vorteile

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