NIKI: LG Korneuburg eröffnet Konkursverfahren als Hauptverfahren – bislang höchste Passiva im Jahr 2018

12.01.2018

Das Landesgericht Korneuburg hat nunmehr entschieden, dass über die NIKI Luftfahrt GmbH, 1300 Wien, Flughafen Schwechat, Office Park I/B03, ein Konkursverfahren in Form eines Hauptinsolvenzverfahrens eröffnet wird. Damit weicht das Gericht vom Antrag des vorläufigen deutschen Insolvenzverwalters Lucas Flöther ab, der ein Sekundärverfahren für das Unternehmen beantragt hatte.
 
Das Sekundärverfahren hätte sich auf das in Österreich befindliche Vermögen beschränkt.
 
Zur Masseverwalterin wurde RA Dr. Ulla Reisch, 1030 Wien, Landstr. Hauptstr. 1A bestellt.
 
Die Allgemeine Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung wurde für 31.01.2018, die Prüfungstagsatzung für 28.02.2018 anberaumt.
 
Die Anmeldefrist wurde vom Insolvenzgericht mit 14.02.2018 festgesetzt. 
 
Gleichzeitig wurde auch ein aus sieben Mitgliedern bestehender Gläubigerausschuss bestellt, dem auch der KSV1870 als Mitglied angehört.
 
Nach Unternehmensangaben betragen die Verbindlichkeiten gegenüber ca. 200 Gläubigern EUR 153 Mio. Damit handelt es sich um das bislang größte Insolvenzverfahren des noch jungen Jahres 2018 – gemessen an der Höhe der Passiva.
(Auch im gesamten Jahr 2017 gab es kein Insolvenzverfahren mit höheren Verbindlichkeiten).
 
 
Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 geltend gemacht werden (ins.team.noeb@ksv.at) .
 
Der KSV1870 hat auch eine Hotline für Gläubigeranfragen eingerichtet: 050 1870 1900.
 
 
 
Rückfragen:
Dr. Alexander Klikovits
Leiter Insolvenzen NÖ/Bgld.
Telefon: 050 1870-8336, E-Mail: klikovits.alexander@ksv.at
 

Wien, 12.01.2018

 

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