Insolvenz: Vrece & Pichler GmbH, 8966 Aich

11.01.2018


Heute wurde beim Landesgericht Leoben unter der Geschäftszahl 18 S 1/18 z das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das Vermögen der
 
Vrece & Pichler GmbH
Vorstadt 23, 8966 Aich

 
eröffnet.

 Ediktsdaten 

  • Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Dr. Gernot Prattes, Rechtsanwalt, Hauptplatz 23, 8600 Bruck an der Mur, bestellt. 
  • Die Anmeldefrist wurde mit 21.02.2018 bestimmt. 
  • Die erste Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung findet am 21.02.2018 statt und die allgemeine Prüfungstagsatzung wurde für den 07.03.2018 anberaumt. 
  • Die Sanierungsplan-, Schlussrechnungs- und nachträgliche Prüfungstagsatzung wurde für den 11.04.2018 angesetzt.  

Der KSV1870 bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an ins.graz@ksv.at.
 
 

Unternehmensinformationen

  • Gegenstand des Unternehmens:
    Tischlereigewerbe mit Handel, Verkauf von Fenstern mit Zubehör, Verkauf und Montage von Küchen und Möbeln
                           
  • Geschäftsführer:
    Lorenz Vrece
    Alfred Pichler
     
  • Gesellschafter:
    Lorenz Vrece  (50 %)
    Alfred Pichler  (50 %)
     
  • Betroffene Dienstnehmer: ca. 8
     
  • Betroffene Gläubiger: ca. 42
     
  • Passiva: rd. EUR  670.000,--
     
  • Aktiva: rd. EUR  300.000,--

Sanierungsplan
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % als Teilbarquote, die erste Quote beträgt 10 %, zahlbar innerhalb von 14 Tagen ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages, nicht jedoch vor Rechtskraft der Insolvenzaufhebung, auszuschütten durch den Masseverwalter, die weitere Teilquote 10 % zwei Jahre nach Annahme des Sanierungsplanvorschlages.
           
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):  
Langfristig gesehen, war die schuldnerische Gesellschaft als Gläubigerin in vier Insolvenzverfahren beteiligt und kam es durch entsprechende Wertberichtigungen zu Forderungsausfällen in der Höhe von rd. EUR 150T bis 170T. Zudem erfolgte die Einbringlichmachung von Außenständen bei Kunden zu schleppend. Letztlich konnten Gespräche mit den finanzierenden Stellen nicht positiv finalisiert werden.  
 
Weitere verfahrensrelevante Daten:
Gegründet wurde die Antragstellerin mit Gesellschaftsvertrag vom 16.11.2012.  
Die schuldnerische Gesellschaft beabsichtigt die Sanierung des Betriebes und sind laut dieser ausreichend Aufträge für eine Fortführung des Unternehmens vorhanden.
Die notwendigen Mittel für die Erfüllung der Sanierungsplanquote sollen aus der Einbringlichmachung von Außenständen und dem Unternehmensfortbetrieb finanziert werden.  
 

Graz, 11.01.2018
 
Rückfragen:
René Jonke
Leiter Niederlassung Graz
Telefon 050 1870 2012, e-mail: jonke.rene@ksv.at
 
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