Alufix-Folienverarbeitungsgesellschaft m.b.H

Sanierungsplan im bislang größten NÖ-Insolvenzfall des Jahres 2019 angenommen!


Beim Landesgericht Wiener Neustadt fand heute die Sanierungsplantagsatzung im Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Alufix-Folienverarbeitungsgesellschaft m.b.H. statt.

Die Gläubiger haben mit überwältigender Mehrheit folgenden Sanierungsplan angenommen:

20 % in vier Raten zu je 5 %, wobei die erste Rate binnen 14 Tagen beim Masseverwalter zu erlegen ist. Die weiteren Raten sind in 12, 18 und 24 Monaten, jeweils gerechnet ab Annahme des Sanierungsplans, fällig.

Mit der Annahme des Sanierungsplans wurde nunmehr ein wichtiger Schritt in Richtung Sanierung des Unternehmens gesetzt. Schon während der Phase des Unternehmensfortbetriebs seit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zeigte sich, dass die Lieferanten und Kunden des insolventen Unternehmens an dessen Fortbestand interessiert sind.

Die Finanzierung der ersten Teilquote war nur durch Mittelzufuhr seitens eines Investors realisierbar, die weiteren Quoten sollen aus dem Fortbetrieb erwirtschaftet werden.

Rund 250 Gläubiger und 170 Dienstnehmer haben Forderungen in Gesamthöhe von EUR 53,6 Mio. angemeldet, die vom Masseverwalter in Höhe von EUR 41 Mio. anerkannt wurden. Damit handelt es sich – gemessen an der Höhe der Passiva – um den bislang größten niederösterreichischen Insolvenzfall des Jahres 2019.

Rückfragen:
Dr. Alexander Klikovits
Leiter Insolvenzen NÖ/Bgld.
Telefon: 050 1870-8336, E-Mail: klikovits.alexander@ksv.at

Wien, 13.06.2019