Insolvenz: Baumeister Ing. Hoppaus & Dipl. Ing. Haßlinger Baugesellschaft m.b.H.

Letztes Update: 28.05.2020 |

Basisdaten

  • 168477
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 176060A
  • Schuldner
  • LG-Graz
  • 26S38/20p
  • 13.07.2020; 11:10; Zimmer 205/Saal K
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 03.08.2020; 10:30; Zimmer 205/Saal K
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Dr. Christian Pfandl Rechtsanwalt - Herrengasse 28, 8010 Graz
  • 80% Sonstiger Hochbau
    20% Sonstiger Tiefbau a.n.g.
  • Betrieben wird das Baumeistergewerbe, man ist in erster Linie im Hochbau tätig.
  • 1985
  • FN 62831 z
  • ATU 29022900
  • 467278
  • 31.03.2019

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Baumeistergewerbe in sämtlichen Segmenten des Hochbaus und Altbau-sanierungen und Restaurierungen.

Geschäftsführer:
Dipl.-Ing. Rainer Haßlinger
Ing. Stefan Glössl

Gesellschafter:
Dipl.-Ing. Rainer Haßlinger   (22,75 %)
Mag. Maria-Luise Haßlinger (27,25 %)
Verlassenschaft nach Ing. Heinz Hoppaus   (22,75 %)
Ursula Hoppaus   (27,25 %)

Betroffene Dienstnehmer: 69 (8 Angestellte und 61 Arbeiter)

Betroffene Gläubiger: ca. 114

Passiva: 
rd. EUR  4,2 Mio.    (Liquidationswert - darin enthalten rd. EUR 1,7 Mio. Eventualverbindlichkeiten)

Aktiva: 
rd. EUR  87.200,-- (Liquidationswert) 

Sanierungsplanvorschlag:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % ihrer Forderungen, längstens 
innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Nach dem Ableben des Herrn Ing. Heinz Hoppaus im Frühjahr 2019, welcher trotz seiner Pensionierung im Jahr 2005 noch als Geschäftsführer im schuldnerischen Unternehmen tätig war, wurde BM Ing. Stefan Glössl zum zweiten Geschäftsführer bestellt und im Zuge der Verlassenschaftsabhandlung zur Bewertung der Gesellschaftsanteile des Verstorbenen 
eine Fortführungsprognose erstellt. Diese zeigte für den Jahresabschluss per 31.03.2019 
bei einem Umsatz von rund EUR 9,6 Mio. einen Jahresfehlbetrag von rund minus 
EUR 486.000,--. Eine in der Folge von der Geschäftsführung beauftragte Unternehmens-analyse zeigte, dass auch im Geschäftsjahr 2019/2020 ein erheblicher Verlust erzielt worden war. Damit war das Eigenkapital zum 31.03.2020 negativ und war (auch in Anbetracht der allgemeinen Pandemie-Lage, so sind die Baustellen von Mitte März bis Anfang/Mitte April 2020 stillgestanden) der Gesellschaft keine positive Fortführungsprognose (mehr) zu 
attestieren.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
Das schuldnerische Unternehmen wurde bereits mit 13.08.1985 gegründet und im Firmenbuch protokolliert. 1990 wurde die Gesellschaft in ein Familienunternehmen der Familien Hoppaus und Haßlinger umgewandelt.

Die Fortführung des schuldnerischen Unternehmens ist beabsichtigt und soll die 
Finanzierung des Fortbetriebes weiter über die bisherige Hausbank erfolgen.

Der Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung ohne weiteren Ausfall für die Gläubiger möglich ist. 

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen - bis EUR 5.000,- kostenlos mit SmartBonus

Schritt zwei

Vollmacht erstellen, unterzeichnen und mit ihren Unterlagen hochladen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!

Smartbonus

KSV1870 SmartBonus für Unternehmensinsolvenzen

Keine Vertretungsgebühren bis EUR 5.000,-

Mehr erfahren
Weitere Insolvenzen