Insolvenz: Dirninger Rohrleitungsbau- und Montagegesellschaft m.b.H.

Letztes Update: 30.03.2020 |

Basisdaten

  • 148426
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 175635
  • Schuldner
  • LG-Leoben
  • 17S8/20z
  • 29.04.2020; 10:15; 1.Stock/Saal G
  • 1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
  • 27.05.2020; 10:00; 1.Stock/Saal G
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • 10.06.2020; 10:00; 1.Stock/Saal G
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Dr. Bernhard Astner Rechtsanwalt - Karmeliterplatz 4, 8010 Graz
  • 50% Sonstiger Hochbau
    20% Sonstige Bauinstallation
    20% Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau
    10% Wärme- und Kälteversorgung
  • Betrieben wird der Rohrleitungsbau aus Stahl, Edelstahl und Kunststoff, der Behälterbau, die Montage von Papiermaschinen und Brauereimaschinen, die Montage von Dampf- und Kondensatanlagen sowie die Fernwärme.
  • 1979
  • FN 82239 s
  • ATU 30124905
  • 152560
  • 31.12.2018

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Erbringung von Leistungen rund um die Behälterfertigung, den Rohrleitungsbau, 
Apparatebau, Anlagenbau und die Schweißtechnik. Angeschlossen ist die Instandhaltung und Wartung von bestehenden Anlagen und ist man im gesamten europäischen Raum tätig.

Geschäftsführer: Walter Steinberger

Gesellschafter:
Beatrix Dirninger                        (99 %)
Walter Steinberger                    (  1 %)

Betroffene Dienstnehmer: rd. 83
Betroffene Gläubiger: ca. 190

Passiva: rd. EUR 19,2 Mio. (Liquidationswert)
Aktiva: rd. EUR 4,3 Mio. (Liquidationswert)

Sanierungsplanvorschlag:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % ihrer Forderungen, auszuschütten mittels einer Barquote von 5 % sowie die restlichen 15 % binnen 24 Monaten nach An-nahme des Sanierungsplans, nicht jedoch vor rechtskräftiger Bestätigung des Sanie-rungsplans.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Bis zu Beginn des Jahres 2019 war die Auftragslage, wie auch in den Jahren davor, gut und ist eine wesentliche Ursache für die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Entwicklung  von zwei Großprojekten zu sehen. In einem Fall fungiert man als Generalunternehmerin und  wird aus diesem Großauftrag, aufgrund eines folgenschweren Schadensfalls, mit entsprechenden Schadenersatzforderungen seitens der Auftraggeberin zu rechnen sein. 
Bei einem zweiten Großprojekt eines dauernden Auftraggebers gab es Probleme, welche letztlich – um eine weitere (erfolgreiche) Zusammenarbeit nicht zu gefährden – zu einer 
akzeptierten Kürzung offener Ansprüche führten.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
Das schuldnerische Unternehmen wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 24.09.1979 errichtet und hält die Gesellschaft Beteiligungen an folgenden ausländischen Gesellschaften:

• Dirninger Rohrleitungsbau- und Montage GmbH (Deutschland)
• Dirninger Construzioni di Tubazioni e Montaggio SRL (Italien)
• Dirninger POTRUBI A MONTÁZE s.r.o. (Tschechische Republik) 

Die schuldnerische Gesellschaft hat bereits Restruktuierungsmaßnahmen identifiziert und ist die Fortführung des Unternehmens beabsichtigt.
Das Erfordernis für den Sanierungsplan soll aus dem Überschuss und durch Unterstützung der finanzierenden Seite aufgebracht werden. 

Der Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung ohne weiteren Ausfall für die Gläubiger möglich ist. 

Der KSV1870 bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten. 

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