Insolvenz: DRYCOM GmbH

Letztes Update: 13.10.2021 |

Basisdaten

  • 7845973
  • Konkursverfahren
  • 179560
  • Schuldner
  • LG-Klagenfurt
  • 41S30/21s
  • 23.11.2021; 10:30; VHS 225/II.Stock
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Mag. Dr. Bernhard Fink Rechtsanwalt - Bahnhofstraße 5, 9020 Klagenfurt
  • 50% Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
    50% Elektroinstallation
  • Betrieben wird die Elektrotechnik, Heizungstechnik; Lüftungstechnik (verbundenes Handwerk), Kälte- und Klimatechnik (Handwerk), Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik; Mechatroniker für Elektromaschinenbau und Automatisierung, die Produktion und die Montage von Maschinen und Geräten, insbesondere zur Trocknung von Biomasse.
  • 2019
  • FN 511195 h
  • ATU74308723
  • 24117137
  • 31.12.2019

Presseinformation

Am 05.10.2021 wurde über das Vermögen der Firma

DRYCOM GmbH

St. Lorenzen 117

9654 St. Lorenzen im Lesachtal

am Landesgericht Klagenfurt das Konkursverfahren eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens:
Herstellung von Heutrocknungsgeräten. Es wurden die Gewerbe Elektrotechnik, Heizungs- und Lüftungstechnik, Kälte- und Klimatechnik, Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik sowie für Elektromaschinenbau und Automatisierung sowie in der Produktion und Montage von Maschinen und Geräte, insbesondere zur Trocknung von Biomassen ausgeübt.

Das schuldnerische Unternehmen ist bereits geschlossen.

Geschäftsführer: Josef Rauter

Gesellschafter: Elektro Rauter GmbH und Haytec GmbH (zu je 50 %).

Betroffene Gläubiger: rd. 30

Passiva: rd. EUR 1.068.500,00

Aktiva:    rd. EUR    400.000,00 (Buchwerte)

Bei den vorhandenen Vermögenswerten handelt es sich um das Anlagevermögen (Software, Werkzeuge und Geräte, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeuge) sowie das Umlaufvermögen und die aushaftenden Forderungen jeweils zu Buchwerten.
 

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):  
„Die Schuldnerin wurde Anfang 2019 gegründet. Im Geschäftsjahr 2019 sind umfangreiche und nicht abschätzbare Aufwendungen für die Endentwicklung eines marktgängigen Produktes angefallen. Mit einem Vertriebsunternehmen wurde eine Exklusivvertriebsvereinbarung abgeschlossen. Die darin vereinbarten Preise konnten jedoch im Nachhinein die tatsächlichen Herstellungskosten nicht vollständig decken. Fehlkalkulationen und Mindermengen im Abruf der Bestellungen haben wesentlich zum Vermögensverfall beigetragen. Darüber hinaus konnte der Vertrieb der Erzeugnisse aufgrund der COVID-19-Pandemie nur sehr eingeschränkt erfolgen (Ausfall von Agrar-Fachmessen im In- und Ausland).“

Ab sofort können Gläubigerforderungen bis zum 08.11.2021 (gerichtliche Anmeldefrist) über den KSV1870 angemeldet werden. Mail: insolvenz.klagenfurt@ksv.at

 

Klagenfurt, am 05.10.2021

Rückfragen:

Mag. Birgit Gradenegger
Insolvenz Standort Klagenfurt
Telefon: 050 1870-6014, E-Mail: gradenegger.birgit@ksv.at

 

 

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