Insolvenz: Energetica Industries GmbH

Letztes Update: 23.11.2021 |

Basisdaten

  • 1387343
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 180113
  • Schuldner
  • LG-Klagenfurt
  • 41S39/21i
  • 04.01.2022; 09:00; VHS 225/II.Stock
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Dr. Ferdinand Lanker - Waagplatz 6, 9020 Klagenfurt
  • 50% Herstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten a.n.g.
    50% Herstellung von elektronischen Bauelementen
  • Betrieben wird die Herstellung von intelligenten High-End-Photovoltaiklösungen (Photovoltaikmodule und PVSystemkomponenten).
  • 2004
  • FN 257009 f
  • ATU61316766
  • 6747671
  • 31.12.2019

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens: 
Herstellung von Photovoltaikmodulen. Das Produktangebot umfasst die Produktion von hochwertigen Photovoltaikmodulen auf Industrie 4.0 Niveau. Die Leistungen umfassen die Beratung, Planung, Fertigung und Montage der Anlagen. 

      Eine Fortführung des 2004 gegründeten Unternehmens ist beabsichtigt.

•    Geschäftsführer:
Andreas Paul Kogler sen.

•    Gesellschafter:
Andreas Paul Kogler sen.            (95,5414%)
Andreas Paul Kogler jun.                (  0,2229%)
KoBa Holding GmbH, FN320129v                (  4,2357%)

•    Betroffene Gläubiger: rd. 230

•    Betroffene Dienstnehmer: 112

•    Passiva: EUR 24,9 Mio.

•    Aktiva: EUR 2,9 Mio. (Liquidationswert)

•    Sanierungsplan: 20% in 4 Raten zu je 5% binnen 3 Jahren

Wie dem KSV1870 bekannt ist, soll das Sanierungsplanerfordernis aus Zuschüssen seitens eines Investors im Zuge des Sanierungsverfahrens aufgebracht werden.

Die Geschäftsführung hat ein Fortführungskonzept zur Senkung und Optimierung der Produktionskosten, welches u.a. die Umstellung vom Vierschichtbetrieb auf einen Dreischichtbetrieb zur Reduktion der Personalkosten sowie einer Anpassung der Overheadkosten an die Unternehmensgröße vorsieht, erarbeitet. Außerdem wird die bisherige Wachstumsstrategie auf EUR 50 Mio. Jahresumsatz kurzfristig nicht weiterverfolgt.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):  
„Durch die Corona-Krise kam es zum Ausfall von Lieferketten, wodurch die Produktion wiederholt unterbrochen und entscheidend gestört wurde. Darüber hinaus konnten aufgrund der Reisebeschränkungen der chinesischen Techniker die an den Maschinen notwendigen Einstellungsarbeiten und Optimierungsarbeiten nicht durchgeführt werden. Noch im August 2021 wurde von den Gesellschaftern Kapital in Höhe von EUR 1,5 Mio. zugeführt 
(EUR 750.000,00 in Form einer Kapitalerhöhung, EUR 750.000,00 in Form eines Gesellschafterdarlehens). Ende August war das Eigenkapital noch positiv. Im September kam es zu einem massiven Auftragsrückgang bzw. wurden vom Kunden keine Module abgerufen, sodass kaum ein Umsatz lukriert werden konnte. Ab diesem Zeitpunkt war die Liquiditätssituation mehr als angespannt und trat nach Absage eines konkreten Investors Ende September 2021 die Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit ein. Weitere Investorengespräche scheiterten.“

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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