Großinsolvenz Alufix: Forderungen anerkannt

Alufix-Folienverarbeitungsgesellschaft m.b.H.: größte NÖ-Insolvenz 2019!

Beim Landesgericht Wiener Neustadt hat heute die Prüfungs- und Berichtstagsatzung im Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Alufix-Folienverarbeitungsgesellschaft m.b.H. stattgefunden.

Rund 250 Gläubiger und 170 Dienstnehmer haben Forderungen in Gesamthöhe von EUR 53,6 Mio. angemeldet, die vom Masseverwalter in Höhe von EUR 30,1 Mio. anerkannt wurden. Damit handelt es sich – gemessen an der Höhe der Passiva – um den bislang größten niederösterreichischen Insolvenzfall des Jahres 2019.

Das Gericht bewilligte den Fortbetrieb des Unternehmens, der aufgrund des konstruktiven Zusammenwirkens von Masseverwalter, Kunden, Lieferanten und Gläubigerschutzverbänden möglich ist.

Die Abstimmung über den angebotenen Sanierungsplan, der auf Zahlung einer Quote von 20% binnen zwei Jahren lautet, wird am 13.06.2019 stattfinden. Es steht bereits heute fest, dass der Sanierungsplan nur  durch Mittelzufuhr von dritter Seite realisierbar sein wird. Die diesbezüglichen Verhandlungen mit potenziellen Investoren sind noch nicht beendet, müssen aber bis zur Sanierungsplantagsatzung rechtswirksam abgeschlossen sein.

Rückfragen: 
Dr. Alexander Klikovits
Leiter Insolvenzen NÖ/Bgld.
Telefon: 050 1870-8336, E-Mail: klikovits.alexander@ksv.at 

Wien, 06.06.2019