Insolvenz: Holzbock GmbH

Letztes Update: 29.10.2020 |

Basisdaten

  • 7815846
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 177163A
  • Schuldner
  • LG-Leoben
  • 18S30/20t
  • 28.10.2020; 12:40; 1.Stock/Saal G
  • 1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
  • 25.11.2020; 12:00; 1.Stock/Saal G
  • Allgemeine Prüfungstagsatzung
  • 16.12.2020; 12:00; 1.Stock/Saal G
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Mag. Herbert Ortner Rechtsanwalt - Grieskai 44, 8020 Graz
  • 50% Bautischlerei
    50% Handelsvermittlung von Holz, Baustoffen und Anstrichmitteln
  • Betrieben wird das Tischlergewerbe sowie der Fenster- und Türenhandel.
  • 2019
  • FN 506433 f
  • ATU 74075369
  • 23844116

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Tischlermeistergewerbe, spezialisiert auf Produktion von „Designer-Zirbenmöbel“. Angeschlossen ist der Fenster- und Türenhandel.
Weitere Adresse: Sensenwerkgasse 1, 8750 Judenburg

Geschäftsführer: Ing. Martin Högl

Gesellschafter:
Ing. Martin Högl                (76 %)
Mag. Bernhard Ketz            (24 %)

Betroffene Dienstnehmer: 8
Betroffene Gläubiger: rd. 60

Passiva: rd. EUR  778.000,--
Aktiva: rd. EUR  170.000,-- 

Sanierungsplanvorschlag: 
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % ihrer Forderungen, zahlbar innerhalb von zwei Jahren vom Tag der Annahme des Sanierungsplans.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Das schuldnerische Unternehmen hat den operativen Geschäftsbetrieb im März 2019 aufgenommen und konnte – rückwirkend betrachte - das lukrative Frühjahresgeschäft nicht akqui-riert werden. Daraus haben sich erhebliche Anfangsschwierigkeiten ergeben, welche nur aufgrund einer erhöhten Inanspruchnahme von Fremdkapital zu überwinden waren. Auch konnte kein positiver Cashflow erwirtschaftet werden, weil keine ausreichende Produktionsauslastung für den Sommer 2019 gegeben war. Die Teilsparte „Fensterhandel“ brachte nicht den erwarteten Erfolg. Außerdem belasten ausstehende Zahlungen aus zwei Großbaustellen, welche bereits vollständig abgearbeitet wurden, die Liquidität des Unternehmens. 
Die derzeitige „Corona-Pandemie“ hat zu massiven Verzögerungen auf verschiedenen Bau-stellen geführt, weil Vertragspartner in Ansehung der Materialbestellungen nicht zeitlich kongruent liefern konnten. All diese Faktoren führten zu einer nicht mehr verkraftbaren Verdünnung der Kapitaldecke.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
Die schuldnerische Gesellschafter wurde mit 30.01.2019 errichtet und im Firmenbuch protokolliert.

Es soll die Unternehmensorganisation (bis auf den Betriebsstandort in der Arena in Fohnsdorf), das eingespielte Personal und das erarbeitete technische Know-How erhalten bleiben. Der Fortbetrieb soll auch durch die aushaftenden Debitorenforderungen in Ansehung der beiden Großaufträge gewährleistet werden.

Der bestellte Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung ohne weiteren Ausfall für die Gläubiger möglich ist. 

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