Insolvenz: KMB Baugesellschaft mbH & Co KG in Kramsach

Das Landesgericht Innsbruck hat heute über das Vermögen der

KMB Baugesellschaft mbH & Co KG in Kramsach, Zentrum Nr. 33

ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet.
 
Das Schuldnerunternehmen ist im Immobilienbereich tätig. Laut Schuldnerangaben waren in erster Linie bestehende Altlasten sowie Schwierigkeiten bei der Abwicklung einzelner Projekte in den letzten Monaten, welche gravierende Umsatzeinbußen zur Folge hatten ursächlich für die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung.
 
Laut Schuldnerangaben liegen die Verbindlichkeiten bei rd. EUR 300.000,--.
 
Der von der KMB Baugesellschaft mbH & Co KG eingebrachte Sanierungsplanvorschlag lautet auf eine Gesamtquote von 40% zahlbar in 2 Jahren. Eine erste Teilquote von 10% soll in 6 Monaten ab Annahme des Sanierungsplans, weitere Teilquoten von jeweils 10% binnen 12, 18 und 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplans bezahlt werden.
 
Laut KSV1870 Informationen soll die Finanzierung des Sanierungsplans aus der Fortführung des Schuldnerunternehmens erfolgen.
 
Die Überprüfungen des Insolvenzverwalters werden zeigen, ob die Sanierungsbestrebungen des Schuldnerunternehmens tatsächlich aufrechterhalten werden können.
 
Zum Insolvenzverwalter  wurde Dr. Herbert Matzunski, Rechtsanwalt in Innsbruck bestellt.
 
Die Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Sanierungsplantagsatzung finden am 13.08.2018 am Landesgericht Innsbruck statt.
Die Frist zur Anmeldung der Gläubigerforderungen wurde mit 30.07.2018 festgesetzt.
 
Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 angemeldet werden. Mail: ins.innsbruck@ksv.at
 
KSV1870 Smart Bonus: Für Insolvenzforderungen bis EUR 5.000,-- stellt der KSV1870 keine Vertretungskosten in Rechnung. Es gelten die Aktionsbedingungen unter www.ksv.at/smartbonus
 
 
Wien, 08.06.2018
 
Rückfragen:
Mag. Jürgen Gebauer
Insolvenz Wien
Telefon: 050 1870-8350,
E-Mail: gebauer.juergen@ksv.at