Insolvenz: JERGITSCH - GITTER Metallbau u. Zaunbau GmbH

Letztes Update: 27.03.2020 |

Basisdaten

  • 1646082
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 175586A
  • Schuldner
  • LG-Klagenfurt
  • 40S10/20s
  • 20.04.2020; 11:00; VHS 225/II.Stock
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Mag. Peter Riedel Rechtsanwalt - St. Veiter Ring 23, 9020 Klagenfurt
  • 50% Herstellung von sonstigen Metallwaren a.n.g.
    50% Bauschlosserei
  • Betrieben wird ein Metallbau, sowie der Bau von Alu-, Stahl- und Glaskonstruktionen sowie Gitter-, Tor- und Zaunbau und Schlossereiarbeiten.
  • 2008
  • FN 319784 x
  • ATU 64587637
  • 8972672
  • 31.12.2018

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Metallbau, Alu-, Stahl- und Glaskonstruktionen sowie Gitter-, Tor- und Zaunbau und Schlossereiarbeiten

Betroffene Gläubiger: 13

Passiva: rd. EUR 326.000,--
Aktiva: rd. EUR 200.000,-- (Betriebsausstattung, offene Forderungen, laufende Aufträge u. dgl.)

Sanierungsplan:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % ihrer Forderungen in 4 Raten zu je 5 % binnen zwei Jahren. Dieser soll durch die Fortführung aufgebracht werden.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
„Bei Großbaustellen ist des Öfteren vorgekommen, dass nach Auftragserteilung während der Auftragsausführung bestimmte Positionen aus dem ursprünglichen Leistungsverzeichnis gestrichen wurden. Dies meist ohne Angaben von Gründen. Dies führt dazu, dass die Kalkulation, die ursprünglich vorgenommen wurde „nicht aufging“ und entsprechende Ertragsausfälle hingenommen werden mussten. 
Des Weiteren lag bei Großbaustellen zwischen Auftragserteilung und Fertigstellung oft ein Zeitraum von 2 bis 3 Jahren. In diesem Zeitraum haben sich teilweise erhebliche Preissteigerungen beim Material ergeben, die nicht an den Auftraggeber weiterverrechnet werden konnten. 
Zudem kam es auch zu Forderungsausfällen. Weiters wurde über das Vermögen eines wesentlichen Lieferanten für Aluminiumprofile ein Insolvenzverfahren eröffnet, was dazu führte, dass Material bei anderen Anbietern zu wesentlich höheren Preisen beschafft wurden musste. Letztlich führte die Konzentration auf Großaufträge dazu, dass der Bereich Privatkunden vernachlässigt wurde und nicht mehr im notwendigen Umfang bearbeitet werden konnte. 
Künftig soll das Augenmerk wieder auf kleinere bzw. private Aufträge gelegt werden. Es gibt bereits zahlreiche Anfragen, Angebote werden laufend verschickt.“

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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