Lierzer Fenster Türen GmbH, 8143 Dobl


Am 07.02.2019 wurde über das Vermögen des Unternehmens

Lierzer Fenster Türen GmbH
Gewerbepark 1, 8143 Dobl

ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht für ZRS Graz eröffnet.

Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Mag. Andreas Ulm, Rechtsanwalt in 8010 Graz, Parkstraße 1, bestellt. 

•    Die Anmeldefrist wurde mit 25.03.2019 bestimmt. Der KSV1870 bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten. Unterlagen senden Sie bitte per E-Mail an ins.graz@ksv.at.

•    Die erste Gläubigerversammlung findet am 25.02.2019 statt.

•    Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 08.04.2019 statt.

•    Die besondere Prüfungs-, Schlussrechnungs- und Sanierungsplantagsatzung wurde für den 29.04.2019 angesetzt.
 

Unternehmensinformationen 


•    Gegenstand des Unternehmens
Einzelhandel mit Fenster und Türen, Herstellung und Lieferung von Portalen, Glasfassa-den, Brandschutzelementen
                
•    Geschäftsführer:
Rene Decker

•    Gesellschafter: 
GCL Immobilienverwaltungs- und Beteiligungs GmbH            (100 %)

•    Betroffene Dienstnehmer: rd. 24 

•    Betroffene Gläubiger: ca. 102

•    Passiva: rd. EUR 652.500,00 

•    Aktiva: rd. EUR 297.500,00


•    Sanierungsplanvorschlag:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20%, zahlbar innerhalb von 2 Jahren nach Annahme des Sanierungsplans.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):  
Wie der KSV1870 in Erfahrung bringen konnte, herrscht im Segment der Schuldnerin ein enormer Preisdruck, der Mitbewerb, vor allem aus dem Ausland, hat massiv zugenommen. Dies belastete die Liquidität im Unternehmen, darüberhinaus kam es zu Zahlungsausfällen. Aufträge konnten nicht wie kalkuliert fertiggestellt werden. Im Jahr 2018 wurden Verluste eingefahren.

Weitere verfahrensrelevante Daten:
Die schuldnerische Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 01.03.2004 errichtet. 

Die Antragstellerin beabsichtigt die Fortführung des Unternehmens, bereits eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen sollen im zu eröffnenden Sanierungsverfahren weiter umgesetzt werden. So soll es zur Schließung von Teilbetrieben kommen, Fremdleistungen sollen eingeschränkt werden.
Der Auftragsstand im Unternehmen ist gut, es fehlt der Antragstellerin lediglich an der not-wendigen Liquidität um rückständige Forderungen zu bedienen.

Das Erfordernis für den Sanierungsplan soll zum Großteil aus der Unternehmensfortführung erwirtschaftet werden. 

Der zu bestellende Insolvenzverwalter wird kurzfristig beurteilen, ob das Unternehmen ohne weiteren Schaden für die Gläubiger weiter betrieben werden kann.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

Der KSV1870 bietet allen Gläubigern an, sie in diesem Fall zu vertreten. Unterlagen senden Sie bitte per E-Mail an ins.graz@ksv.at.

Graz,  07.02.2019


Rückfragen: 

Mag. Georg Ebner
Leiter Insolvenz Graz
Telefon: 050 1870-2035, E-Mail: ebner.georg@ksv.at