Insolvenz: Mate & Darko OG

Letztes Update: 24.02.2020 |

Basisdaten

  • 7175345
  • Konkursverfahren
  • 175089
  • Schuldner
  • LG-Innsbruck
  • 7S6/20x
  • 26.02.2020; 11:00; Zi. 112
  • Berichtstagsatzung
  • 18.03.2020; 11:00; Zi. 112
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 01.04.2020; 10:20; Zi. 112
  • Sanierungsplantagsatzung
  • Dr. Herbert Matzunski Rechtsanwalt - Salurnerstraße 16, 6020 Innsbruck
  • 50% Bauschlosserei
    50% Bautischlerei
  • Betrieben wird der Innenausbau, Sanierungen, Dämmungen, usw.. Die operative Tätigkeit wurde mit April 2013 begonnen.
  • 2013
  • FN 392319 s
  • ATU 67757607
  • 16425634

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Die Schuldnerin betreibt ein Unternehmen im Bereich Wärmedämmungs-, Verputz- und Malerarbeiten. 

Unbeschränkt haftende Gesellschafter:
Mate Cerdic, geb. 26.09.1965
Darko Coric, geb. 17.07.1977

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben) und weitere verfahrensrelevante Daten: 
Die Schuldnerin wurde im Jahr 2013 gegründet. Ein Gläubiger stellte 2019 einen Konkurseröffnungsantrag gegen die Schuldnerin. Bevor das Landesgericht Innsbruck über diesen Antrag entschieden hat, brachte die Schuldnerin einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung bei Gericht ein. 

Laut Insolvenzantrag ist ein Grund dieser Insolvenz, dass ein Gesellschafter unerwartet sein Arbeitspensum reduzieren musste. Daraufhin bekam die Organisation der Schuldnerin, insbesondere das Debitorenmanagement, erhebliche Probleme. Es wurden Baustellen verspätet abgerechnet. Letztlich schlugen sich diese Schwierigkeiten massiv auf die Liquiditätssituation im Unternehmen der Schuldnerin nieder. 

Ob der Insolvenzverwalter den schuldnerischen Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, wird sich zeigen. Diese Entscheidung wird der Insolvenzverwalter zeitnah zu treffen haben. Erfahrungsgemäß ist eine Fortführung des Betriebes Voraussetzung dafür, dass eine Sanierung einer Gesellschaft gelingen kann. 

In der Vergangenheit waren bei der Schuldnerin mehr als 50 Mitarbeiter saisonal beschäftigt. Im Rahmen der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen sollen in Zukunft lediglich 8 Mitarbeiter bei der Schuldnerin beschäftigt werden. Nach dem Sanierungskonzept sollen vermehrt kleine Aufträge abgearbeitet werden. Von Großaufträgen will man Abstand nehmen. 

Laut Insolvenzeröffnungsantrag geht die Schuldnerin von Verbindlichkeit in Höhe von knapp 1.000.000,00 Euro aus. Diesen Passiva sollen beträchtliche Vermögenswerte gegenüber stehen. 

Aktuell bietet die Schuldnerin den Gläubigern eine Sanierungsplanquote in Höhe von 40 Prozent an. Der KSV1870 wird im Laufe des Verfahrens prüfen, ob die angebotene Quote angemessen und finanzierbar ist. 

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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