Insolvenz: myRobotcenter GmbH

Letztes Update: 15.06.2022 |

Basisdaten

  • 1550148
  • Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung
  • 182515
  • Schuldner
  • LG-Feldkirch
  • 14S10/22s
  • 09.06.2022; 11:00; Verhandlungssaal 123/I. Stock
  • 1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
  • 14.07.2022; 08:30; Verhandlungssaal 123/I. Stock
  • Allgemeine Prüfungstagsatzung
  • 28.07.2022; 08:30; Verhandlungssaal 123/I. Stock
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Mag. Dr. Surena Ettefagh Rechtsanwalt
  • Dr. Eva Müller Rechtsanwalt
  • 50% Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
    50% Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt
  • Betrieben wird der Handel mit Haushalts- und Servicerobotern. Im Sortiment sind Mähroboter, Saug- und Wischroboter, Poolroboter, Fensterputzroboter, Roboterbausätze, Unterhaltungsroboter und Spielzeugroboter.
  • 2007
  • FN 292455 g
  • ATU63349148
  • 7998309
  • 30.09.2020
  • SPE Good(s) Trading GmbH

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens:  Handel mit Haushalts- und Servicerobotern 
•    Filialen:  2 (6840 Götzis sowie 6020 Innsbruck)
•    Geschäftsführer:   Christian Sommer und Daniel Ströhle
•    Betroffene Dienstnehmer:   rd. 14
•    Höhe der Passiva (lt. Schuldnerin):   rd. EUR 14 Mio.

Der von der Schuldnerin eingebrachte Sanierungsplanvorschlag lautet:
30 %, zahlbar binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans. Die Finanzierung soll einerseits durch die Fortführung (Onlineshop) des Unternehmens erwirtschaftet werden. Andererseits soll die Anzahl der Mitarbeiter reduziert, die beiden Filialen geschlossen und der Fuhrpark reduziert werden.

Der KSV1870 hat mit der Überprüfung der Angemessenheit und Erfüllbarkeit dieses Sanierungsplans begonnen. Verhandelt und abgestimmt wird über den Sanierungsplan am LG Feldkirch am 28.07.2022.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerin):  
„Aufgrund externer Entwicklungen spitzte sich die operative als auch die finanzielle Lage der Schuldnerin immer weiter zu (Lieferschwierigkeiten, Umsatzrückgänge, Russland-Ukraine-Konflikt). Hinzu kam, dass einer der wichtigsten Zahlungsdienstleister, der rd. 70% der Online-Zahlungen abwickelt, unerwartet seine Konditionen adaptierte und die Schuldnerin somit binnen kürzester Zeit eine Sicherheitsreserve in Höhe von rd. 1,6 Mio. bilden musste bzw. vorhandene Guthaben „eingefroren“ wurden. Weiters stellten einige Lieferanten auf Vorauskasse um. Die Schuldnerin war um außergerichtliche Sanierungsmaßnahmen bemüht, diese scheiterten jedoch und war deshalb die Beantragung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens notwendig.“

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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