Rosenberger Restaurant GmbH: Sanierungsplan angenommen

Die ersten Schritte zur Sanierung des Unternehmens und zum Erhalt von Arbeitsplätzen wurden heute gesetzt!


Im seit 11.12.2018 anhängigen Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Rosenberger Restaurant GmbH mit Sitz in 3382 Loosdorf, Gewerbestraße 12, fand heute beim Landesgericht St. Pölten die Sanierungsplantagsatzung statt.

Der vom Unternehmen vorgelegte Sanierungsplan wurde von den rd. 1.120 Gläubigern (inkl. Dienstnehmern) mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Das aktuelle Anmeldungsverzeichnis weist angemeldete Forderungen in Höhe von rd. 
EUR 33,7 Mio. aus. Nach Einschätzung des KSV1870 werden Forderungen von rd. 
EUR 17 Mio.
als Berechnungsgrundlage für die Finanzierung der 20%-igen Sanierungsplanquote heranzuziehen sein.

Das Erfüllungserfordernis für die 20%-ige Sanierungsplanquote beträgt sohin rd.
EUR 3,4 Mio.

Die Gläubiger erhalten eine Gesamtquote von 20%, wobei eine 6%-ige Teilbarquote und jeweils 7% binnen einem und zwei Jahren bezahlt werden.

Die finanziellen Mittel für die Sanierungsplanquote kommen einerseits von der neuen Eigentümerin TQSR GmbH/Burger King Österreich sowie aus dem Fortbetrieb des Unternehmens.

KSV1870-Expertin Brigitte Dostal dazu: "Die nunmehr vereinbarte Sanierungsplanquote stellt die beste Lösung dieser Großinsolvenz dar, da das Alternativszenario in Form der Zerschlagung des Unternehmens durchaus den Totalausfall der Gläubigerforderungen bedeuten hätte können. Umso erfreulicher ist es, dass mit allen Beteiligten eine konstruktive Lösung gefunden werden konnte und die Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Rückfragen: 
Brigitte Dostal

KSV1870 Insolvenzreferentin NÖ/Bgld
M: 0664 / 848 93 56, E-Mail: dostal.brigitte@ksv.at 

Wien, 12.03.2019