Insolvenz: Trachten Trummer GmbH

Letztes Update: 23.02.2021 |

Basisdaten

  • 7010164
  • Konkursverfahren
  • 177942
  • Schuldner
  • LG-Graz
  • 25S4/21g
  • 22.04.2021; 10:00; Videokonferenz
  • Allgemeine Prüfungstagsatzung
  • Mag. Herbert Ortner Rechtsanwalt - Grieskai 44, 8020 Graz
  • 50% Einzelhandel mit Bekleidung
    40% Herstellung von sonstiger Oberbekleidung
    10% Einzelhandel mit Textilien
  • Betrieben wurde eine Trachtenschneiderei, der Handel mit Trachtenbekleidung (seit Frühjahr 1997) und Accessoires sowie mit Hüten und Schuhen. Den Tätigkeitsbereich hat man ehemals mit Einbringungsvertrag vom 22.09.2010 vom protokollierten Unternehmen Trachten Trummer e.U. (FN 314313 a) zur Weiterführung übernommen. Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurde mit Beschluß vom 22.02.2021 die Schließung des Unternehmens angeordnet.
  • 1990
  • FN 352481 f
  • ATU66094488
  • 10220640
  • 31.12.2020

Presseinformation

  • Gegenstand des Unternehmens
    Trachtenschneiderei, Handel mit Trachtenbekleidung
  • Geschäftsführer: Christine Trummer
  • Gesellschafter: Christine Trummer  (100%)
  • Betroffene Dienstnehmer: 16
  • Betroffene Gläubiger: ca. 50
  • Passiva: rd. EUR 1,27 Mio.
  • Aktiva:  rd. EUR 370.000,-

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Die Schuldnerin verkauft die von ihr produzierte Trachtenmode und teilweise zugekaufte Trachtenartikel in den Verkaufsräumlichkeiten am Sitz der Gesellschaft 8093 St. Peter am Ottersbach, Dietersdorf am Gnasbach 76 sowie einer Filiale in 8344 Bad Gleichenberg. Darüber hinaus schloss die Antragstellerin Kooperationsverträge mit Musik- sowie Trachtenvereinen ab und kleidet deren Mitglieder ein. Zusätzlich wird für Kunden eine Maßschneiderei angeboten. Bis ins Jahr 2019 liefen die Geschäfte zufriedenstellend. Ab März 2020 wurden aufgrund des behördlich verhängten Lockdowns infolge der SARS-CoV-2-Pandemie sämtliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte bis in den Sommer 2020 untersagt, worunter der anlassbezogene Verkauf der Trachtenmode stark gelitten hat. Nach den erfolgten Öffnungsschritten kam es jedoch zu keiner erhofften Konsumnachfrage. Die Umsätze stagnierten auf niedrigem Niveau. Im Herbst/Winter kam es zu einem weiteren Lockdown. Die Folge war eine Ausdünnung der Kapitaldecke, die Fixkosten konnten auch durch die staatlichen Hilfen nicht kompensiert werden.

Weitere verfahrensrelevante Daten:
Die schuldnerische Gesellschaft wurde ursprünglich als Einzelunternehmen 1990 gegründet und besteht in der Rechtsform der GmbH seit 2010.

Ein Sanierungsplan wird von der Antragstellerin nicht angestrebt, eine Fortführung des schuldnerischen Unternehmens soll nicht erfolgen.

Der bestellte Insolvenzverwalter wird kurzfristig über die Schließung des Unternehmens zu entscheiden haben.

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