Waagner-Biro Bridge Systems AG - neuen Sanierungsplanantrag gestellt!

Insolvente Waagner-Biro Bridge Systems AG bringt erneut Sanierungsplanantrag bei Gericht ein!


Nach Scheitern der Sanierungsbestrebungen in dem am 09.11.2018 eröffneten Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung hat die Schuldnerin im zwischenzeitig als Konkursverfahren weitergeführten Insolvenzverfahren gestern neuerlich einen Sanierungsplanantrag eingebracht.

Den Gläubigern wird eine Sanierungsplanquote von 20% zahlbar in 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans angeboten.

Die Sanierungsplantagsatzung findet bereits am 13.03.2019 am Handelsgericht Wien statt.

Bis zur Prüfungstagsatzung haben 140 Gläubiger Forderungen in der Höhe von rd. EUR 88,7 Mio. angemeldet. Rd. EUR 56,9 Mio. wurden damals vom Insolvenzverwalter vorerst anerkannt.

Sollten die Sanierungsbestrebungen scheitern, dürfen die Gläubiger aus der Sicht des KSV1870  lediglich mit einer geringen, im unteren einstelligen Prozentbereich befindlichen Quotenzahlung rechnen.

Im Insolvenzverfahren der Konzernmutter der Waagner- Biro Aktiengesellschaft sind die Sanierungsbestrebungen bekanntlich gescheitert. In diesem Verfahren ist der Insolvenzverwalter mit der Verwertung des Schuldnervermögens befasst.  In welcher Höhe die Gläubiger eine Quote erhalten werden, lässt sich aus heutiger Sicht nur schwer prognostizieren. Der KSV1870 rechnet jedoch mit einer deutlich unter der ursprünglich angebotenen Sanierungsplanquote von 20% liegenden Quotenzahlung.

Auch im Insolvenzverfahren der SBE Alpha AG (weitere Tochtergesellschaft der Waagner -Biro Aktiengesellschaft), welche nach Insolvenzeröffnung in die  Waagner- Biro Stahlbau AG umfirmiert wurde, ist aus heutiger Sicht bestenfalls mit einer geringen, im unteren einstelligen Prozentbereich befindlichen Quotenzahlung zu rechnen.

Wir bitten Sie, bei Veröffentlichung den KSV1870 als Quelle anzugeben.

Wien, 26.02.2019

Rückfragen:
Mag. Tanja Schartel

Unternehmensinsolvenz Wien 
Kreditschutzverband von 1870 
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