Insolvenz: Zimmerei Brückl GmbH

Letztes Update: 22.06.2022 |

Basisdaten

  • 7879974
  • Konkursverfahren
  • 182965
  • Schuldner
  • LG-Ried
  • 17S18/22m
  • 24.08.2022; 09:00; Saal 101
  • 1.Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • Dr. Johann Kahrer Rechtsanwalt
  • 100% Zimmerei
  • zuletzt: Betrieben wird eine Zimmerei. Man hat diese Tätigkeit vom Einzelunternehmen Johann Brückl laut Einbringungsvertrag vom 23.09.2019 eingebracht.
  • 2003
  • FN 519819 s
  • ATU74792726
  • 24607797
  • 31.12.2021

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens:
Ausübung des Zimmereigewerbes, Erbringung von Baugewerbe und Holzbauleistungen

Geschäftsführer und Alleingesellschafter: Johann Brückl

Betroffene Dienstnehmer:
6 (neben dem Geschäftsführer 1 Büroangestellte und 4 Lehrlinge)

Betroffene Gläubiger:
ca. 53

Aktiva: rund 600.000,- Euro

Passiva: rund 2,6 Millionen Euro (davon rd. 250.000,- Euro an Lieferanten- und rd. 2,35 Millionen Euro an Bankverbindlichkeiten)

Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 bis zum 10.8.2022 angemeldet werden. Mail: insolvenz.linz@ksv.at

Die Schuldnerin wurde vom Gesellschafter mit dem Zweck gegründet, als übernehmende Körperschaft das nicht ins Firmenbuch eingetragene Einzelunternehmen des Johann Brückl „Zimmerei und Planungsbüro Brückl“ in 4911 Tumeltsham zum 1.1.2019 zu übernehmen.

Auf der von der ebenfalls neu geründeten HB Immo GmbH im Herbst 2020 erworbenen Betriebsliegenschaft in Aurolzmünster wurde der bisher als Einzelunternehmen erfolgreich geführte Zimmereibetrieb modernisiert und vergrößert.

Aufgrund eines schweren Radunfalls des Geschäftsführers Johann Brückl mit lebensgefährlichen Verletzungen – nur wenige Wochen nach dem Spatenstich für die neue Betriebsliegenschaft - konnte das schuldnerische Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich fortgeführt werden, weshalb auch mit dem Insolvenzantrag der Schließung zugestimmt wurde. Da mittlerweile auch die Ehegattin des Geschäftsführers, zugleich auch Prokuristin der Schuldnerin, nach längerer Krankheit verstarb und die Umsatzrückgänge auch aufgrund der Dienstnehmerabgänge zu massiv wurden, musste nunmehr ein Konkursantrag gestellt werden.

Da der laufende Betrieb laut Eigenantrag der Schuldnerin weitere Ausfälle für die Gläubiger zur Folge hätte, ist keine Fortführung angedacht. „Nach Prüfung dieser Thematik durch den Masseverwalter ist also von einer Schließung und der bestmöglichen Verwertung des Unternehmens durch den Masseverwalter auszugehen“, so Alexander Meinschad vom KSV1870.

 

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