Corona-Opfer: Flamenco Sprachreisen GmbH

Das Sprachreisebüro in Linz stellt Konkursantrag

Am Mittwoch dem 20.05.2020 wurde ein Konkursantrag von 

Flamenco Sprachreisen GmbH, 4020 Linz, Kaisergasse 18/21

am Landesgericht Linz beantragt.

Laut Angaben des Gerichts wird das Konkursverfahren heute noch eröffnet werden.

•    Gegenstand des Unternehmens: 
Durchführung von Sprachreisen, diese primär für Schulen 

•    Gesellschafterin und Geschäftsführerin: 
Mag. Wolfgang Mandl

•    Betroffene Dienstnehmer: 6

•    Betroffene Gläubiger: rund 4000

•    Aktiva: rund 30.000,00 Euro 

•    Passiva: rund 1,000.000,00 Euro 

Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 angemeldet werden.
Mail: insolvenz.linz@ksv.at 

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):  
Wie der KSV1870 erfahren hat, wurden seit 1997 erfolgreich Sprachreisen durchgeführt. 2005 wurde aus der anfänglichen Magister W. Mandl KEG die nunmehrige Flamenco Sprachreisen GmbH. Durchgeführt wurden Sprachreisen primär für Schulen, sodass die Eltern der Schüler die Vertragspartner sind.

Bis zur Pandemie befand sich das Unternehmen nie in Zahlungsschwierigkeiten und es gab auch keine Gerichtsverfahren und Exekutionen. Wie der KSV1870 in Erfahrung bringen konnte sollte 2020 sogar ein ausgesprochen gutes Geschäftsjahr werden. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie ist das Geschäft allerdings völlig zusammengebrochen. Es erfolgten unzählige Reisestornierungen.

Laut dem KSV1870 vorliegenden Informationen liegt die Ursache der Insolvenz alleinig in der Covid-19-Pandemie gegründet.

Eine Sanierung des Unternehmens ist laut Angaben im Insolvenzantrag nicht geplant. 

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

Linz, 20.05.2020

Rückfragen: 

Mag. Sonja Kierer
KSV1870 Referentin Insolvenz Linz
Mozartstraße 11, 4020 Linz 
Telefon: 050 1870-DW 4011
E-Mail: insolvenz.linz@ksv.at