Kremsnerbau GmbH, Neunkirchen: Sanierungsplan angenommen

Beim Landesgericht Wiener Neustadt fand heute die Sanierungsplantagsatzung im Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über die Kremsnerbau GmbH mit Sitz in 2620 Neunkirchen, statt.

Das Unternehmen befindet sich seit Ende Februar 2021 in einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.

Die Gläubiger haben mit überwältigender Mehrheit einen Sanierungsplan angenommen, der die Bezahlung einer Quote von 26 % vorsieht, die in Raten zu bezahlen ist, die sich über drei Jahre erstrecken. Das Unternehmen macht damit von der vom Gesetzgeber wegen der Corona-Krise vorübergehend von zwei auf drei Jahre verlängerten Maximal-Erfüllungsfrist für Sanierungspläne Gebrauch.

Mit der Annahme des Sanierungsplans wurde nunmehr ein wichtiger Schritt in Richtung Sanierung des Unternehmens gesetzt und konnten 46 Arbeitsplätze erhalten werden.

Rund 170 Gläubiger und 57 Dienstnehmer haben Forderungen in Gesamthöhe von EUR 8,9 Mio. angemeldet, die von der Masseverwalterin in Höhe von EUR 7,2 Mio. anerkannt wurden.

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Dr. Alexander Klikovits
Leiter Insolvenzen NÖ/Bgld.
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