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Sanierungsplan von den Gläubigern angenommen!


Wie der KSV1870 in seiner Aussendung am 30.09.2019 berichtete, beantragte die Rose Gesellschaft m.b.H. ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Handelsgericht Wien.

Am heutigen Tag fand die entscheidende Sanierungsplantagsatzung statt, in der über den angebotenen Sanierungsplan befunden wurde.

Die von der Insolvenz betroffenen Gläubiger unterstützen die Sanierungsschritte des Unternehmens. Die Gläubiger akzeptierten die angebotene Quote von 20 %, welche über einen Zeitraum von 2 Jahren in Raten ausbezahlt werden wird.

Insolvenzauslösend war der massive Preis- und Konkurrenzdruck im Bekleidungseinzelhandel sowie eine hohe Wertschöpfungskette und die historisch gewachsene hohe Preisstrategie des Unternehmens. Während der Fortführung des Unternehmens im Sanierungsverfahren waren 169 Dienstnehmer beschäftigt, dies in 35 JONES-Filialen. 2 Filialen wurden jedoch am gestrigen Tage gerichtlich geschlossen, nämlich in Vösendorf (Standort SCS) und in Salzburg. Auch wurden im Zentrallager in 1030 Wien Teilbereiche geschlossen, die im Zuge der Restrukturierung aufgelassen werden mussten.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen der Unternehmensführung, welche eine Änderung der Warenproduktion und Preisstrategie beinhalten, stellt sich die Geschäftsentwicklung aus heutiger Sicht als positiv dar. So soll auch die 20 % Sanierungsplanquote aus dem Fortbetrieb des Unternehmens erwirtschaftet werden.

Eine Alternative zu der nun eingeleiteten Sanierung, nämlich die Liquidierung des Unternehmens, war wirtschaftlich nicht sinnvoll und wurde daher der Sanierung der Vorzug gegeben.

Rückfragen: 
Mag. Roman Tahbaz
KSV1870 Insolvenz Team Wien
Tel.: 050 1870 - 8215

Wien, 10.12.2019