Insolvenz "Style-X" Vertriebs GmbH und VAN-SPORT GmbH, beide 3300 Amstetten

Die
„Style-X“ Vertriebs GmbH und die
VAN-SPORT GmbH
beide in 3300 Amstetten, Südlandstraße 5,

haben ihre Zahlungen eingestellt und beim Landesgericht St. Pölten die Eröffnung von Insolvenzverfahren beantragt. Das Gericht hat noch nicht über die Eröffnung der Insolvenzverfahren entschieden.
 
Die „Style-X“ Vertriebs GmbH hat ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt und bietet ihren Gläubigern eine Quote von 20 %, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme an. Dies entspricht der gesetzlichen Mindestquote, sodass der KSV1870 im Interesse der betroffenen Gläubiger nunmehr prüfen wird, ob und wie dieser Zahlungsvorschlag zu verbessern sein wird, um den Gläubigern die Annahme empfehlen zu können.
 
Das Unternehmen beschäftigt derzeit 4 Dienstnehmer und befasst sich mit dem Handel mit Kfz-Zubehör.
 
Insolvenzursachen nach Eigendarstellung des Unternehmens: Nachdem der Hauptkunde weggefallen war, gelang es nicht, neue Kunden aufzubauen, sodass letztlich die Insolvenz eintrat.
 
Die Verbindlichkeiten betragen nach Eigenangaben des Unternehmens ca. EUR 1,3 Mio, denen Aktiva von EUR 347.000,-- gegenüberstehen.
 
Es ist geplant, das Unternehmen fortzuführen.
 
Von diesem Insolvenzfall sind 62 Gläubiger betroffen.
 
 
Die VAN-Sport GmbH hat ein Konkursverfahren beantragt. Im Unternehmen sind derzeit keine Dienstnehmer mehr beschäftigt. Unternehmensgegenstand ist der Handel mit Nutzfahrzeugen.
 
Insolvenzursachen nach Eigendarstellung des Unternehmens: Die Geschäftsidee bestand darin, Nutzfahrzeuge sportlich zu veredeln, um damit auffällige Fahrzeuge herzustellen, die dann als auffälliger Werbeträger für Unternehmer, die diese Fahrzeuge benutzen, dienen sollten. Diese Idee wurde aus England auf Lizenzbasis übernommen, konnte sich aber in Österreich nicht durchsetzen, da hier – im Gegensatz zu England, wo es eine eigene Transit-Rennsport-Serie gab – keine einschlägige Tradition im Rennsport gibt.
 
Die Verbindlichkeiten betragen nach Eigenangaben des Unternehmens ca. EUR 234.000,-- denen Aktiva von EUR 32.000,-- gegenüberstehen.
 
Ob die Fortführung oder aber die Liquidation des Unternehmens geplant ist, kann dem Konkursantrag nicht entnommen werden. Der noch zu bestellende Masseverwalter wird die entsprechenden Entscheidungen zu treffen haben.
 
Von diesem Insolvenzfall sind 26 Gläubiger betroffen.
 
Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870 angemeldet werden (ins.team.noeb@ksv.at) .
 
 
Rückfragen:

Dr. Alexander Klikovits
Leiter Insolvenzen NÖ/Bgld.
Telefon: 050 1870-8336, E-Mail: klikovits.alexander@ksv.at
 
 
Wien, 29.08.2018