Insolvenz: GIPRO GmbH

Letztes Update: 26.01.2023 |

Basisdaten

  • 784764
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 186139
  • Schuldner
  • LG-Graz
  • 27S14/23w
  • 14.03.2023; 11:35; Videokonferenz
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 04.04.2023; 10:45; Zimmer 201/2. Stock
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Mag. Hans Georg Popp Rechtsanwalt
  • 100% Herstellung von technischen Kunststoffteilen
  • Betrieben wird die Kunststoffverarbeitung (Verarbeitung von Gießharzen), die Herstellung von Isolatoren und kundenspezifischen Teilen für die Elektroindustrie und den Maschinenbau.
  • 1996
  • FN 144442 s
  • ATU40635906
  • 2794268
  • 28.02.2021
  • GIPRO Gießharz-Industrieprodukte Gesellschaft m.b.H.
    Dallago Gießharz-Industrieprodukte Gesellschaft m.b.H.

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens

Produktion von automatisierten Fertigungsverfahren Isolatoren in Groß- und Kleinserie, je nach Kundenwunsch. Neben den Isolatoren werden auch Sensoren mit Gießharz überzogen.

Geschäftsführer:  Mag. Martin Allitsch

Gesellschafter:   

 MMag. Gerhard Hubner                           41,24 %

Mag. Martin Allitsch                                  41,24 %

Mag. Elisabeth Hubner MSC                    8,76 %

Sonja Allitsch                                               8,76 %  

 

Gläubiger:  ca. 84

Dienstnehmer:  110

Passiva:  rd. EUR  6,63 Mio. (Verkehrswert)

Aktiva:    rd. EUR 618.200,00 (Liquidationswert)

Sanierungsplan:

Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 %, zahlbar innerhalb von zwei Jahren  ab Annahme des Sanierungsplans.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):

Die Antragstellerin hat in den Geschäftsjahren 2019/2020 noch einen Gewinn erzielt und trat jedoch im Jahr 2022 ein entscheidender Wendepunkt ein. In diesem Jahr sind mehrere Faktoren zusammengetroffen, wie eben die völlig unerwartete Höhe der Materialkosten, welche aufgrund langfristiger Verträge mit den Abnehmern nicht dem Kunden weitergegeben werden konnten. Aufgrund der Unsicherheit in den Lieferketten 2022 kam es auch zu unerwarteten Rückgängen bei Bestelleingängen und führten diese Umstände dazu, dass im Jahresrückblick 2022 ein Verlust erzielt wurde. Letztlich konnten Gespräche mit finanzierenden Stellen nicht positiv finalisiert werden.

Weitere verfahrensrelevante Daten:

Die Antragstellerin wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 02.04.1996 errichtet.

Das schuldnerische Unternehmen strebt die Fortführung des Unternehmens an und sind Redimensionierungen, wie zB die Umstellung des bisherigen 3-Schichtbetriebes auf eine 2-Schichtbetrieb geplant.

 

Der bestellte Insolvenzverwalter wird das Ansinnen der Antragstellerin zu prüfen haben, ohne dass ein weiterer Ausfall für die Gläubiger droht.

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