Insolvenz: Planeti Bau GmbH

Letztes Update: 08.02.2024 |

Basisdaten

  • 7104992
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 192039
  • Planeti Bau GmbH
  • Schuldner
  • LG-Graz
  • 25S24/24b
  • 18.04.2024; 10:45; Zi 227/II. Stock
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 02.05.2024; 10:25; Zi 227/II. Stock
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • Mag. Eva Pany Rechtsanwalt
  • 100% Sonstiger Hochbau
  • Betrieben wird das Baumeistergewerbe.
  • 2012
  • FN 376124 z
  • ATU67035102
  • 11338156
  • 31.12.2021

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens Derzeitiger Gegenstand des Unternehmens ist 

  - der An- und Verkauf von Liegenschaften, 

  - die Durchführung von sämtlichen Bauarbeiten und Bauausführungen, einschließlich der Planungs-, Bauträger- und Generalunternehmertätigkeiten, 

  - die Ausführung des Baugewerbes im Sinne der Gewerbeordnung. 

Alleiniger Gesellschafter-Geschäftsführer:   Islam Paqarizi, geb. 05.09.1965   

Gläubiger:                       rd. 60

Dienstnehmer:                4

Passiva:                           rd. € 1.360.000,00

Aktiva:                            rd. € 100.500,00

Dies ergibt eine vermögensrechtliche Überschuldung in Höhe von rd. EUR 1.259.500,00

Sanierungsplan:
Das Unternehmen bietet eine Sanierungsplanquote von 20 % zahlbar innerhalb von 24 Monaten ab Annahme an. 

Dabei handelt es sich um das gesetzliche Mindestangebot. Ob, bzw. in welcher Weise eine Verbesserung möglich ist, wird der KSV1870 in Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter prüfen.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben): 
„ Das im Jahr 2012 gegründete Unternehmen konnte in den Jahren bis 2019 ihren Gewinn nahezu jährlich steigern. Im Jahr 2019 hat die Antragstellerin einen Auftrag für die Errichtung eines Appartementhotels mit 21 Einheiten zu einer Pauschalauftragssumme übernommen. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Kalkulation der Angemessenheit der Pauschalauftragssumme falsch war und entstand der Antragstellerin aus diesem Bauvorhaben ein Verlust in Höhe von weit über EUR 500.000,00. Private Umstände und damit verbundene zeitliche Ausfälle des Geschäftsführers der Antragstellerin im Jahr 2022 führten dazu, dass die Antragstellerin zwischenzeitig defacto ohne Geschäftsführung war und führten schlussendlich mangelhafte Leistungen diverser Mitarbeiter zu einer weiteren finanziellen Beeinträchtigung der Antragstellerin. In den letzten Monaten gelang es der Antragstellerin sich wieder geordnet aufzustellen sowie die Fixkosten zu reduzieren. Weiteres wurde das Tätigkeitsgebiet vermehrt von Großaufträgen auf kleinere Aufträge, insbesondere Außenanlagen, Pools, Stützmauern, kleinere Umbauten und Sanierungen sowie Einfamilienhäuser geändert.“
 

Die Schuldnerin strebt die Fortführung des Unternehmens und ihre Entschuldung durch einen Sanierungsplan an. 
Wie dem KSV1870 bekannt ist, soll das Sanierungsplanerfordernis aus der Betriebsfortführung aufgebracht werden.

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