WarenKreditEvidenz

17.06.2013

Die WKE (Warenkreditevidenz) ist eine Datenanwendung, zu der sich die warenkreditgebende Wirtschaft 1997 entschlossen hat. Ihr Zweck ist es, bei Lieferung oder Leistung auf offene Rechnung Geschäftsfälle einzelner Kunden miteinander zu teilen.

Das heißt im Klartext: Wird eine offene Forderung an ein Inkassobüro oder einen Rechtsanwalt übergeben, wird dieser Sachverhalt vom Gläubiger gleichzeitig in die WKE eingemeldet. Die anderen vertraglich dazu berechtigten WKE-Teilnehmer können dadurch vor Abschluss eines neuen Geschäftes gewarnt werden.

Die Einträge werden je nach Schweregrad der Eskalation nach erfolgter Zahlung innerhalb definierter Fristen gelöscht.