Insolvenz: Karnische-Massiv-Möbel Gesellschaft m.b.H.
Letztes Update: 18.09.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer93352
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer210203A
- Name lt. EdiktKarnische-Massiv-Moebel GesellschaftmbH
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Klagenfurt
- Geschäftszahl40S69/26a
- Tagsatzung23.11.2026; 09:00; VHS 225/II.Stock
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung14.12.2026; 09:00; VHS 225/II.Stock
- TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Walter Dorn
-
Branchen80% Herstellung von Möbeln
20% Bautischlerei
- TätigkeitsbereichBetrieben wird hauptsächlich die Produktion (auch für den Wiederverkauf) und die Montage von Massivholzmöbeln für Private, Hotellerie und Gastronomie.
- Gründungsjahr1981
- FirmenbuchnummerFN 94638 z
- UID-NummerATU26697107
- OENB-Nummer952290
- Datum der letzten Bilanz31.12.2024
Presseinformation
• Gegenstand des Unternehmens: Tischlereigewerbe, die handwerksmäßige, maschinelle und industrielle Erzeugung sowie die Restaurierung von Möbeln aller Art, insbesondere von Qualitätsmöbeln, die Planung und Erzeugung von Inneneinrichtungen und Innenausbauten
• Betroffene Dienstnehmer: 26
• Passiva: rd. EUR 1,1 Mio. (inkl. Abfertigungen alt - noch nicht fällig)
• Aktiva: rd. EUR 1,54 Mio.
Die Gesellschaft ist nicht überschuldet. Es steht allerdings die Zahlungsunfähigkeit unmittelbar bevor.
• betroffene Gläubiger: 24
Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben)
„Das Unternehmen erzielt mehr als die Hälfte des Umsatzes am Markt in Deutschland. Die dortige Wirtschaftskrise schlägt entsprechend auf das Unternehmen durch und waren die deutschen Umsätze schon länger rückläufig und sind in den letzten Monaten eingebrochen. Hinzu kommt eine Liquiditätsbelastung des Unternehmens infolge des Ausscheidens von Mitarbeitern mit Abfertigung alt, die aufgrund der einbrechenden Umsätze in Deutschland auch nicht mehr finanziert werden können. Das Unternehmen verfügt zwar über erhebliches Anlagevermögen am Standort (und ist auch nicht überschuldet), hat aber trotz intensiver Bemühungen weder eine Liquiditätsausweitung bei den finanzierenden Banken erreichen können, noch ist es gelungen, über den Einstieg von Investoren bzw. aus einem Verkauf von Anlagevermögen zu frischer Liquidität zu kommen. Bei den Hauptgläubigern handelt es sich um die finanzierenden (und besicherten) Banken und sind Lieferanten in geringerem Ausmaß von der Insolvenz betroffen. „
Wie dem KSV1870 bekannt ist, wurde ein Sanierungsplanantrag bereits vorgelegt.
Der Sanierungsplan lautet: 20% zahlbar innerhalb von 24 Monaten nach Annahme des Sanierungsplanes, nicht jedoch vor rechtskräftiger Bestätigung.
Die Mittelaufbringung für die Erfüllung des Sanierungsplanes soll aus der Verwertung von Anlagevermögen und einem Fortbetrieb erfolgen.