Insolvenz: TRIPUS Haustechnik GmbH
Letztes Update: 22.09.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer1644411
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer210185
- Name lt. EdiktTRIPUS Haustechnik GmbH
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Graz
- Geschäftszahl27S175/26a
- Tagsatzung17.11.2026; 10:55; Zimmer 230/Saal L
- TagsatzungsartPrüfungs- und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung01.12.2026; 12:20; Zimmer 230/Saal L
- TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Bertram Schneeberger Rechtsanwalt
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Branchen100% Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
- TätigkeitsbereichBetrieben wird das Gas-, Sanitär- und Heizungstechnikergewerbe.
- Gründungsjahr2008
- FirmenbuchnummerFN 318481 f
- UID-NummerATU64667319
- OENB-Nummer8956405
- Datum der letzten Bilanz31.12.2024
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Ehemalige Firmennamen
TRIPUS GmbH
SVB Handels GmbH
TRIPUS Holding GmbH
Presseinformation
- Gegenstand des Unternehmens:
Die Schuldnerin ist im Bereich „Haustechnik“ operativ tätig. Insbesondere werden Projekte in den Bereichen Gas-, Wasser-, Heizungs- und Sanitärinstallationen von der Schuldnerin abgewickelt. - Geschäftsführer: Petru Jarda, geb. 08.01.1986
- Alleingesellschafter: Petru Jarda, geb. 08.01.1986
- Betroffene Mitarbeiter: 53
Ab sofort können Gläubigerforderungen bis zum 03.11.2026 (gerichtliche Anmeldefrist) über den KSV1870 angemeldet werden.
Insolvenzursache und weitere Details:
Die Schuldnerin hat selbst einen Antrag auf Insolvenzeröffnung bei Gericht gestellt. Zu den Insolvenzgründen führt sie aus, dass die Steigerung der Materialkosten und die Entwicklung der Kostenlandschaft insgesamt zu wirtschaftlich negativen Projekten geführt habe. Weiters sei die Liquiditätssituation im Betrieb aufgrund unterschiedlicher Entwicklungen (z. B. lange Zahlungsziele, notwendige Finanzierung von Vorleistungen) zunehmend belastet gewesen. Zu den Gründen der Insolvenz wird der KSV1870 in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung entsprechende Recherchen anstellen.
Im Insolvenzantrag wird geschildert, dass die Auftragslage aktuell durchaus zufriedenstellend sei. Die Insolvenzschuldnerin beabsichtigt daher den Abschluss eines Sanierungsplans mit der Gläubigerschaft. Die Experten des KSV1870 werden den Sanierungsplanvorschlag auf seine Angemessenheit und Finanzierbarkeit hin überprüfen. Derzeit bietet die Insolvenzschuldnerin den Gläubigern die gesetzliche Mindestquote von 20 Prozent an.
Der Insolvenzverwalter wird zeitnah zu prüfen haben, ob eine Fortführung des Betriebes ohne weitere Nachteile für die Gläubiger möglich ist. Es ist davon auszugehen, dass das Gelingen einer Fortführung im Rahmen des Insolvenzverfahrens eine wesentliche Voraussetzung für eine mögliche Sanierung dieser Gesellschaft darstellt.
Entsprechend dem Antrag auf Insolvenzeröffnung bestehen in diesem Verfahren Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro.
Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Mag. Bertram Schneeberger aus Hartberg bestellt.
Die erste Prüfungstagsatzung wurde für den 17.11.2026 vom Gericht festgelegt. Die Tagsatzung zur Abstimmung über ein Sanierungsplanangebot wurde für den 01.12.2026 anberaumt.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.