Insolvenz: H. Moser Bekleidung Gesellschaft m.b.H.

Letztes Update: 06.05.2021 |

Basisdaten

  • 59958
  • Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung
  • 178341
  • Schuldner
  • LG Salzburg
  • 44S29/21w
  • 31.05.2021; 10:15; Saal 354/III
  • 1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
  • 05.07.2021; 10:00; Saal 354/III
  • Prüfungs- und Sanierungsplantagsatzung
  • Dr. Karl Ludwig Vavrovsky Rechtsanwalt - Mozartplatz 4, 5020 Salzburg
  • 100% Herstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a.n.g.
  • Betrieben werden die Erzeugung von Trachtenbekleidung.
  • 1985
  • FN 59163 f
  • ATU33855502
  • 319139
  • 31.03.2020

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: Vertrieb von hochwertiger Trachtenmode im In- und Ausland, wobei die Trachtenkollektionen von der Schuldnerin selbst entworfen und designt werden. Die Trachtenmode wird anschließend extern bei Lohnfertigern angefertigt und weitervertrieben. Kunden sind alle namhaften Trachtenhäuser und Online-Händler. Die Kollektionen werden in 2 Schauräumen in Salzburg und München in gemieteten Räumen präsentiert. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über Großhandelskunden. Ein eigener Online Shop für den Direktvertrieb an Endkunden ist in Planung und soll Mitte 2021 starten.

Geschäftsführer: Kathrin Proft, Sebastian Proft

Gesellschafter: Kathrin Proft, Sebastian Proft

Betroffene Gläubiger: rd. 32

Betroffene Dienstnehmer: 34 (18 Angestellte, 13 Arbeiter, 3 Lehrlinge)

Passiva: rd. EUR 2,160.000,--

Aktiva: rd. EUR 620.000,-- (freies Vermögen) sowie hohe Lagerbestände an Trachtenstoffballen und halbfertige und fertige Trachtenmodestücke (Altbestand)

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):  Wie der KSV1870 erfahren hat, sind die Insolvenzursachen primär darauf zurück zu führen, dass es aufgrund des Ausbruches der COVID-19 Krise ab März 2020 zu einem drastischen Umsatzeinbruch gekommen ist. Zudem kam es durch Insolvenzen von Großkunden zu einem Verlust von potentiellen Abnehmern.  Durch die Übernahme der nunmehrigen Gesellschafter im Sommer 2019 wurde ein ambitionierter Restrukturierungsplan erstellt und hat die Schuldnerin auch auf diese eingetretene Situation reagiert. Dennoch ist nun nach einem Jahr Pandemie festzustellen, dass die Unsicherheit in der Branche nach wie vor groß ist. Die Lagerbestände sind stark angewachsen, die Kostensituation, insbesondere hinsichtlich der Arbeitnehmer, muss weiter reduziert werden, um den Fortbetrieb langfristig zu sichern.

Die Schuldnerin beabsichtigt, ihr Unternehmen im Rahmen eines Sanierungsverfahrens mit Eigenverwaltung zu entschulden. Angeboten wird den Insolvenzgläubigern eine Sanierungsplanquote von 30 %, zahlbar innerhalb von 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplanvorschlages.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen - bis EUR 5.000,- kostenlos mit SmartBonus

Schritt zwei

Vollmacht erstellen, unterzeichnen und mit ihren Unterlagen hochladen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!

Smartbonus

KSV1870 SmartBonus für Unternehmensinsolvenzen

Keine Vertretungsgebühren bis EUR 5.000,-

Mehr erfahren
Weitere Insolvenzen