Insolvenz: Theresienbrauerei und Gaststätte GmbH

Letztes Update: 03.02.2020 |

Basisdaten

  • 618121
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 175018
  • Schuldner
  • LG-Innsbruck
  • 7S8/20s
  • 01.04.2020; 09:00; VHS 112
  • 1. Gläubigerversammlung, Berichtstagsatzung, Prüfungstagsatzung und Sanierungsplantagsatzung
  • Mag. Thomas Anker Rechtsanwalt - Südtirolerplatz 4, 6020 Innsbruck
  • 60% Restaurants und Gaststätten
    20% Herstellung von Spirituosen
    20% Herstellung von Bier
  • Restaurant Theresienbräu mit circa 500 Sitzplätzen. Angeschlossen ist die Herstellung von Bier. Im Jahr 2005 wurde das Lokal von 350 auf 500 Sitzplätze erweitert und eine Schnapsbrennerei angeschlossen.
  • 1994
  • FN 90462 h
  • ATU 31846508
  • 2267020
  • 30.06.2018

Presseinformation

Update 18.02.2020: 

Pressemeldung zum Sanierungskonzept.

•    Fortführung des Innsbrucker Szenelokals im Sanierungsverfahren ist für die Gläubiger nicht nachteilig. 
•    Ein Sanierungskonzept wird derzeit erarbeitet.

 

Informationen zur Insolenzeröffnung am 3.2.2020

Geschäftsführer: Martina Kluckner

Alleingesellschafter: Mag. Christian Lanquetin, geb. 04.12.1954 (verstorben) - Verlassenschaft

Betroffene Dienstnehmer: 26

Passiva (lt. Insolvenzeröffnungsantrag): rund € 200.000,00
 
Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben) und weitere verfahrensrelevante Daten: 
Die Schuldnerin wurde im Jahr 1994 gegründet. Die Geschäftsführerin Martina Kluckner hat nach Angaben im Insolvenzeröffnungsantrag den Rücktritt von der Geschäftsführung erklärt. Eine Ersichtlichmachung dieses Rücktritts ist im Firmenbuch bis dato nicht erfolgt. 

Der Alleingesellschafter und nach seinem Ableben dessen Verlassenschaft traf – nach dem Rücktritt der Geschäftsführerin - die Verpflichtung bei Vorliegen der Insolvenzvoraussetzungen einen Insolvenzantrag bei Gericht zu stellen. 

Die Schuldnerin führt die Gastwirtschaft „Theresienbräu“ in Innsbruck. Es handelt sich um eine Wirtshausbrauerei, welche neben der eigentlichen Brauerei auch aus einem regulären Gastbetrieb besteht. Operativ wurde der Betrieb vom Verstorbenen in den letzten Jahren geleitet. Nach dessen Tod wurden leitende Mitarbeiter zu Geschäftsführern ernannt. Gesetzte Restrukturierungsmaßnahmen zeigten bisher nicht den gewünschten Erfolg. Die Stellung eines Antrages auf Eröffnung eines gerichtlichen Sanierungsverfahrens wurde notwendig. 

Ob die Insolvenzverwaltung den schuldnerischen Betrieb ohne weitere Nachteile für die Gläubiger fortführen kann, wird sich zeigen. Diese Entscheidung wird zeitnah vom Insolvenzverwalter zu treffen sein. Eine Fortführung des Betriebes ist erfahrungsgemäß die Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung einer Gesellschaft.

Aktuell bietet die Schuldnerin ihren Gläubigern einen Sanierungsplan mit einer Quote in Höhe von 20 Prozent, zahlbar in 2 Jahren, an. Es handelt sich dabei um die gesetzliche Mindestquote. 

Der KSV1870 wird für die Gläubiger die Angemessenheit dieser angebotenen Quote im Zuge der Abwicklung des Verfahrens beurteilen. 

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden. 

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