Insolvenz: TOP Wasser- und Schwimmbadtechnik GmbH

Letztes Update: 12.06.2024 |

Basisdaten

  • 1683141
  • Konkursverfahren
  • 193968A
  • TOP Wasser- und Schwimmbadtechnik GmbH
  • Schuldner
  • LG-Leoben
  • 18S45/24d
  • 21.08.2024; 11:00; 1.Stock/Saal G
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • Dr. Franz Josef Hofer Rechtsanwalt
  • 25% Elektroinstallation
    25% Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
    20% Sonstiger Einzelhandel a.n.g. in Verkaufsräumen (ohne Antiquitäten und Gebrauchtwaren)
    20% Einzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
    10% Sonstige Bauinstallation
  • Betrieben werden der Handel mit und der Bau von Schwimmbädern und Saunaanlagen. Die Odörfer Haustechnik GmbH hat rückwirkend mit Einbringungsstichtag 31.12.2008 den Teilbetrieb "Schwimmbad und Wassertechnik" zur Gänze mit allen Aktiven und Passiven sowie allen Rechten und Pflichten in gegenständliche Gesellschaft eingebracht.
  • 1804
  • FN 331140 x
  • ATU65105058
  • 9392947
  • 31.12.2021

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens
Wassertechnik, die Errichtung von Schwimmbadanlagen sowie der Handel mit derartigen Produkten.

•    Geschäftsführer:    Dipl.-Ing. (FH) Mario Preiß

•    Gesellschafter:        Dipl.-Ing. (FH) Mario Preiß  (100 %)

•    Gläubiger:        rd. 70

•    Dienstnehmer:        11

•    Passiva: rd. EUR 982.700,00

•    Aktiva: rd. EUR 220.000,00

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben): 
Die Insolvenzursachen sind laut Angaben der Schuldnerin auf mehrere Umstände zurückzuführen. So hatte das schuldnerische Unternehmen während der Corona Pandemie ab 2020 mit massiven Lieferproblemen von Teilkomponenten zur Fertigung von Schwimmbädern sowie Problemen bezüglich Verfügbarkeit von qualifizierten Fachpersonal zu kämpfen. Weitere externe negative Auswirkungen zog der Ukraine-Konflikt nach sich, welcher zu erheblichen Umsatzrückgängen in der gesamten Branche führte. Ferner war man nicht in der Lage, die zuletzt massiven Lohnpreiserhöhungen und die dadurch hervorgerufenen, erhöhten Personalaufwendungen in den Angebotspreisen unterzubringen. All diese Umstände wurden noch dadurch verschärft, dass auch in der Bau- und Immobilienwirtschaft zuletzt eine erhebliche Krisensituation eingetreten ist und die Bautätigkeit und damit auch der Neubau und die Sanierung von Schwimmbädern stark rückläufig ist. Auch sind weitere Umsatzeinbußen und ein erheblicher Forderungsausfall aus dem Insolvenzverfahren des größten Kunden absehbar. Infolgedessen hat das schuldnerische Unternehmen keine realistische Chance mehr für einen Turnaround gesehen.

Weitere verfahrensrelevante Daten:
Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 30.07.2009 errichtet.

Das schuldnerische Unternehmen strebt keine Fortführung an.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!

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