Insolvenz: Elektro- u. Schaltanlagenbau Winter Gesellschaft m.b.H.
Letztes Update: 26.03.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer60255
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer206846
- Name lt. EdiktElektro- u. Schaltanlagenbau Winter Gesellschaft m.b.H.
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Leoben
- Geschäftszahl18S12/26d
- Tagsatzung20.05.2026; 09:50; 1.Stock/Saal G
- TagsatzungsartPrüfungs- und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung17.06.2026; 09:30; 1.Stock/Saal G
- TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
- InsolvenzverwalterDr. Gernot Prattes Rechtsanwalt
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Branchen100% Sonstige Elektroinstallation
- TätigkeitsbereichBetrieben werden die Erzeugung von Schaltanlagen, Steuerschränken und Zählerkästen sowie Elektroinstallationen im Objektbau und Umwelttechnischen Anlagen.
- Gründungsjahr1986
- FirmenbuchnummerFN 80044 m
- UID-NummerATU29371907
- OENB-Nummer322148
- Datum der letzten Bilanz31.03.2025
Presseinformation
- Gegenstand des Unternehmens:
Betrieben wird die Erzeugung von Schaltanlagen, Steuerschränken und Zählerkästen sowie die Elektroinstallation im Objektbau und umwelttechnischen Anlagen.
- Geschäftsführer: Ing. Wolfgang Winter
DI. Peter Glatzmeier
Gabriele Prein
- Gesellschafter: PBG Beteiligungs GmbH (100 %)
- Dienstnehmer: rd. 47
- Gläubiger: rd. 130
- Aktiva: rd. EUR 1,06 Mio. (zu Buchwerten)
- Passiva: rd. EUR 5,1 Mio.
Sanierungsplan:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine 20%ige Quote zahlbar binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplanes.
Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
In den vergangenen Monaten sah sich die Schuldnerin mit zunehmend herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert. Insbesondere bei einigen Großprojekten mussten finanzielle Verluste hingenommen werden, die das Ergebnis erheblich belasteten.
Gleichzeitig führten stark gestiegene Rohstoff- und Energiepreise zu zusätzlichen Kosten, die – aufgrund bestehender vertraglicher Vereinbarungen – nicht im erforderlichen Ausmaß an die Kunden weitergegeben werden konnten. Zusätzlich wirkten sich Zahlungsverzögerungen, hohe Abfertigungszahlungen sowie notwendige Vorauszahlungen für Materiallieferungen negativ auf die Liquidität des Unternehmens aus. Diese Kombination aus externen und internen Faktoren führte zu einer Liquiditätskrise und macht eine wirtschaftliche Neuordnung unausweichlich.
Weitere verfahrensrechtliche Daten:
Das Unternehmen wurde 1956 von Walter Winter gegründet und die schuldnerische Gesellschaft mit Gesellschaftsvertrag vom 17.12.1986 errichtet.
Es ist beabsichtigt, das schuldnerische Unternehmen fortzuführen und zu sanieren.
Das Erfordernis für den Sanierungsplan soll aus dem Fortbetrieb erwirtschaftet werden.
„Der Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse
der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann“, so René Jonke, KSV1870 Leiter Region Süd.