Insolvenz: Bike Citizens Mobile Solutions GmbH

Letztes Update: 24.11.2022 |

Basisdaten

  • 7228145
  • Konkursverfahren
  • 185142
  • Schuldner
  • LG-Graz
  • 25S134/22a
  • 12.01.2023; 12:00; Videokonferenz
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • Mag. Dr. Mario Leistentritt, BAKK. Rechtsanwalt
  • 90% Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
    10% Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (ohne Warenhäuser)
  • Man befasst sich mit der Erstellung von Software u.a. wird eine App für Radfahrer betrieben. Angeschlossen ist der Handel mit Smartphone-Halterungen. Am 27.09.2013 wurde das Vermögen der BikeCityGuide Apps OG (FN 362074 m) von der gegenständlichen Firma übernommen.
  • 2013
  • FN 403483 h
  • ATU68207004
  • 16957490
  • 31.12.2020
  • BikeCityGuide Apps Gmbh

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens: Technologie Unternehmen – Software im Radverkehr 

•    Geschäftsführer:  Mag. Christian Wind

•    Gesellschafter:
JB Management & Investment Consulting GmbH        (53,2732%)
Daniel Kofler                             (19,7298%)
Andreas Stückl                            (11,8483%)
Dietmar Hofer                             (10,4302%)
Mihai Ghete                             (4,7184%)

•    Gläubiger:  ca. 38
•    Dienstnehmer: ca. 22

•    Passiva: rd. EUR  2,33 Mio. (Buchwerte)
•    Aktiva: rd. EUR 0,46 Mio. (Buchwerte – freies Vermögen ca. EUR 0,21 Mio.) 

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben): 
Die Schuldnerin bietet digitale Lösungen und Produkte zur Förderung des Radverkehrs.
Entwickelt werden Apps, Navigationssoftware und sonstige Software-Dienstleistungen. Zusätzlich werden Fahrradzubehör wie Smartphone Lenkerhaltungen oder reflektierende Speichenkarten vertrieben.
Teilnahme an Kampagnen wie „Bike Benefit“ und „Bike2Work“ werden durch ein Userprofil ermöglicht. 
Die laufende Weiterentwicklung und technische Verbesserung sowie die Implementierung neuer Ideen wird durch die Schuldnerin durchgeführt.
Die Ertragslage der Schuldnerin hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert. Trotz Förderungen und Crowdfunding Kampagnen konnte ein Break Even Point nicht erreicht werden.
Ausschlaggebend dafür waren auch die Auswirkungen der Covid19 Pandemie, die Fahrradnutzung ging während dieser Zeit zurück. Kundenverhalten änderten sich. Akquise sowie Planung neuer Produkte gerieten ins Hintertreffen.
Hohe Entwicklungskosten konnten nicht kompensiert werden, Investorengespräche scheiterten zuletzt.

Weitere verfahrensrelevante Daten:
Das schuldnerische Unternehmen wurde 2013 im Firmenbuch eingetragen.

Eine Unternehmensfortführung ist derzeit nicht darstellbar. Vom Hauptgesellschafter werden aktuell noch Investorengespräche geführt. Dies wird abzuwarten sein. Je nach Ergebnis ist eine übertragende Sanierung oder ein Sanierungsplan angestrebt.

Der Insolvenzverwalter wird das Ansinnen der Antragstellerin zu prüfen haben, ohne dass ein weiterer Ausfall für die Gläubiger droht. 

Schritt eins

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Schritt zwei

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