Insolvenz: crystalsol GmbH

Letztes Update: 13.01.2020 |

Basisdaten

  • 100% Elektrizitätserzeugung
  • Betrieben wird die Entwicklung und Produktion einer Photovoltaikfolie. Es handelt sich um die Entwicklung einer kostengünstigen Rolle-zu-Rolle Pilotproduktionslininie für die Photovoltaikfolie. Die Folie ist ein Halbzeug für die Integration in Gebäudeelementen verschiedenster Formen und Größen. Durch die Vermeidung doppelter Schichten können die Systemkosten massiv gesenkt werden.
  • 2009
  • FN 333456 b
  • ATU 65270459
  • 9470930
  • 31.12.2018

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: 
Das Schuldnerunternehmen befasst sich seit 2009 gemeinsam mit der in Tallin (Estland) befindlichen Tochtergesellschaft  crystalsol OÜ mit der Entwicklung einer vollkommen neuartigen Technologie von Photvoltaikmodulen.

Betroffene Dienstnehmer: 9
Betroffene Gläubiger: rd. 30

Passiva: 
Laut Schuldnerangaben liegen die Gesamtverbindlichkeiten bei rd. EUR 6,66 Mio.. Davon entfallen rd. EUR 3,1 Mio. auf die nicht insolvente Tochtergesellschaft in Estland.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): 
Laut Schuldnerangaben dauerte die Entwicklung der Technologie länger als erwartet. Für die Finanzierung erforderliche Investoren konnten nicht gefunden werden.  Auch ist es nicht gelungen, für die Weiterentwicklung der Technologie erhoffte Forschungs- und Förderprojekte zu akquirieren.

Weitere verfahrensrelevante Daten: 
Das Schuldnerunternehmen beabsichtigt eine Fortführung des Unternehmens. Die im Sanierungsverfahren angebotenen 20% zahlbar binnen 2 Jahren sollen in erster Linie mit Unterstützung eines Investors, aber auch durch vorzunehmende Umstrukturierungen finanziert werden. Laut Angaben der Schuldnerin laufen aktuell aussichtsreiche Gespräche mit potentiellen Investoren. 

Ob das Unternehmen tatsächlich fortgeführt bzw. die Sanierungsbestimmungen aufrechterhalten werden können, wird die vom Handelsgericht Wien bestellte Insolvenzverwalterin Dr. Ulla Reisch, Rechtsanwältin, in den nächsten Wochen zu prüfen haben. 

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