Insolvenz: Domaines Kilger Gastro GmbH

Letztes Update: 25.03.2026 |

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer7705632
  • InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • Insolvenznummer206794A
  • Name lt. EdiktDomaines Kilger Gastro GmbH
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Graz
  • Geschäftszahl27S58/26w
  • Tagsatzung12.05.2026; 10:45; Zimmer 230/Saal L
  • TagsatzungsartPrüfungs- und Berichtstagsatzung
  • Tagsatzung16.06.2026; 10:25; Zimmer 230/Saal L
  • TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • InsolvenzverwalterMag. Georg Dieter Rechtsanwalt
  • Branchen40% Restaurants und Gaststätten
    40% Gasthöfe und Pensionen
    20% Buffets und Imbissstuben
  • TätigkeitsbereichBetrieben werden Gasthöfe, Restaurants und Imbisse. Der Handel mit Lebensmittel wurde mit 09.05.2022 gelöscht. Die Bewilligung zur öffentlichen Veranstaltung von Lichtspielen wurde mit 22.05.2024 gelöscht. Die Fleischerei wurde mit Juli 2020 (rückwirkend zum 01.01.2020) an die Domaines Kilger Fleischerei GmbH (FN 532442 d) zur Weiterführung übergeben.
  • Gründungsjahr2017
  • FirmenbuchnummerFN 482405 w
  • UID-NummerATU72851149
  • OENB-Nummer20982313
  • Datum der letzten Bilanz31.12.2024

Presseinformation

Weiteres Insol­venz­ver­fahren aus der Kilger-Gruppe eröffnet.

 

•    Gegenstand des Unternehmens:    
Betrieben wird schwerpunktmäßig die Gastronomie und Hotellerie im Rahmen 
mehrere Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe an unterschiedlichen Standorten in der Südsteiermark, konkret folgende Teilbetriebe:

       •    „Jaglhof“ (mit Beherbergung) in Sernau 25, 8452 Gamlitz

       •    „Stupperhof“ (ebenso mit Beherbergung) in Gauitsch 20, 8442 Kitzeck

Darüber hinaus umfasst der Tätigkeitsbereich den Direktverkauf von Produkten „Ab-Hof“ bzw. über angeschlossene Verkaufsstellen (Shops) sowie weitere gastronomische Dienstleistungen.

•    Geschäftsführer:    Ivonne Uhlig-Möser

•    Gesellschafter:       Kilger Holding GmbH        (100 %)

•    Dienstnehmer:    14

•    Gläubiger:             rd. 43

•    Aktiva:           rd. EUR 67.500,00

•    Passiva:        rd. EUR 950.000,00  (plus rd. EUR 8,8 Mio. gegenüber verbundenen Unternehmen)

Sanierungsplan:
Die Insolvenzgläubiger der Antragstellerin erhalten auf ihre Insolvenzforderungen eine Sanierungsplanquote von insgesamt 20%, zahlbar längstens binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans; nicht jedoch vor rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans.

Insolvenzursachen (lt. Schuldnerangaben):
Ein wesentlicher Faktor für die wirtschaftliche Schieflage der schuldnerischen Gesellschaft liegt im herausfordernden Marktumfeld der letzten Jahre. Insbesondere die Gastronomie- und Tourismusbranche war von nicht unerheblichen strukturellen Veränderungen betroffen. Steigende Energie- und Rohstoffkosten sowie ein anhaltend hoher Inflationsdruck führten zu deutlich erhöhten Betriebskosten, die vielfach nicht vollständig an die Gäste weitergegeben werden konnten. Parallel dazu zeigte sich ein verändertes Konsumverhalten: Gäste agieren zuletzt preissensibler, reduzieren Ausgaben für gehobene Gastronomie und konsumieren insgesamt zurückhaltender. Darüber hinaus führten Unsicherheiten im wirtschaftlichen Umfeld sowie eine insgesamt schwächere Planbarkeit im Tourismus zu schwankenden Auslastungen. Diese Kombination aus steigenden Kosten, rückläufiger bzw. volatiler Nachfrage und eingeschränkter Preisdurchsetzungskraft hat die Margen erheblich unter Druck gesetzt und damit wesentlich zur Verlustsituation beigetragen

Weitere verfahrensrechtliche Daten:
Die schuldnerische Gesellschaft wurde 28.09.2017 errichtet.

Die Fortführung des schuldnerischen Unternehmens ist beabsichtigt. Bereits im Vorfeld wurden substanzielle Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen gesetzt, die geeignet sein sollen, die Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig zu verbessern. Insbesondere wurden nicht mehr gewinnbringende Teilbetriebe eingestellt bzw. ausgegliedert, im Zusammenhang damit Personalmaßnahmen gesetzt und der Personalstand an den tatsächlichen Bedarf angepasst, nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte veräußert, die Preisgestaltung an die aktuellen Marktgegebenheiten angepasst sowie nachteilige bzw. wirtschaftlich belastende Vertragsverhältnisse beendet.

„Der Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob eine Fortführung im Interesse der Gläubiger liegt und der vorgelegte Sanierungsplan eingehalten werden kann“, so René Jonke, KSV1870 Leiter Region Süd.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!