Insolvenz: INOCAL Wärmetechnik Gesellschaft m.b.H.

Letztes Update: 04.04.2024 |

Basisdaten

  • 164939
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 192995
  • INOCAL Wärmetechnik Gesellschaft m.b.H.
  • Schuldner
  • LG-Linz
  • 17S60/24h
  • 28.05.2024; 09:40; Saal 522
  • 1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • 28.06.2024; 09:40; Saal 522
  • Sanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
  • MMag. Matthias Pichler Rechtsanwalt
  • Dr. Rudolf Mitterlehner Rechtsanwalt
  • 90% Großhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke sowie Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
    10% Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
  • Betrieben wird der Großhandel mit Heizungs- und Lüftungsgeräten, Fernwärmestationen und Ersatzteilen. Weiters bestehen das Gewerbe für Gas-, Wasser-, Heizungs- und Lüftungs- und Klimaanlageninstallation.
  • 1988
  • FN 85743 v
  • ATU23232703
  • 990744
  • 30.06.2022

Presseinformation

•    Gegenstand des Unternehmens: Großhandel mit Heizungstechnik

•    Gesellschafter und Geschäftsführer: Ing. Sayed Ahmad Schahpar

•    Betroffene Dienstnehmer: 6

•    Betroffene Gläubiger: 284

•    Aktiva: rund 136.000,- Euro

•    Passiva: rund 823.000,- Euro

Im eigenen Insolvenzantrag des im Jahr 1988 gegründeten Unternehmens ist als Hauptursache für die Zahlungsunfähigkeit sein schwieriges Branchenumfeld angeführt. Aufgrund der steigenden Kreditzinsen und strikteren Kreditvergaberichtlinien musste die Bau- und Immobilienwirtschaft generell starke Umsatzrückgänge verkraften, so die Schuldnerin. Man reduzierte daraufhin den Personalstand erheblich, wodurch nur mehr ein stark reduzierter Geschäftsbetrieb möglich war, der zu Lieferverzögerungen und Problemen bei Bestellungen im laufenden Betrieb führte. Da sich die Liquiditätssituation laufend verschlechterte, musste man sich selbst in die stabile Seitenlage bringen und diesen Insolvenzantrag stellen.

Man beabsichtigt die Fortführung des ertragreicheren Teilbereichs „Groß- und Einzelhandel von Heizungsanlagen“, der lagerbasierte Einzelteileverkauf mit Sanitär- und Heizungsartikeln soll aber geschlossen werden. Durch diese eingeschränkte Unternehmensfortführung sollte es möglich sein, das vorhandene Warenlager bestmöglich zu verwerten, so die Schuldnerin.

Man bietet seinen zahlreichen Insolvenzgläubigern einen 20%igen Sanierungsplan, zahlbar binnen 2 Jahren ab dessen Annahme. Die für die Finanzierung nötigen Mittel sollen von dritter Seite und aus dem laufenden Geschäftsbetrieb bereitgestellt werden.

„Der vom Insolvenzgericht bestimmte Insolvenzverwalter wird prüfen, ob die von der Schuldnerin beabsichtigte Sanierung und Fortführung des Unternehmens ohne weitere Verluste für die Gläubiger möglich ist“, so Alexander Meinschad vom KSV1870, der die Gläubiger vertritt.

Die Angaben des schuldnerischen Unternehmens konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht ausreichend überprüft werden.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!

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