Insolvenz: Mediashop GmbH

Letztes Update: 02.03.2026 |

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer1499758
  • InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • Insolvenznummer206226A
  • Name lt. EdiktMediashop GmbH
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Wr.Neustadt
  • Geschäftszahl11S27/26w
  • Tagsatzung09.04.2026; 13:00; Saal 34
  • TagsatzungsartBerichtstagsatzung
  • Tagsatzung07.05.2026; 10:00; Saal 34
  • TagsatzungsartAllgemeine Prüfungstagsatzung
  • Tagsatzung28.05.2026; 10:00; Saal 34
  • TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung
  • InsolvenzverwalterDr. Michael Lentsch Rechtsanwalt
  • Branchen60% Sonstiger Einzelhandel mit Waren verschiedener Art
    40% Großhandel ohne ausgeprägten Schwerpunkt
  • TätigkeitsbereichBetrieben wird der Vertrieb von über TV beworbenen Produkten über den Groß- und Einzelhandel. Diese Gesellschaft wurde mit 25.04.2025 als übernehmende Gesellschaft mit der Mediashop International Trading GmbH (FN 402636 m) als übertragender Gesellschaft verschmolzen.
  • Gründungsjahr2006
  • FirmenbuchnummerFN 280877 f
  • UID-NummerATU62839708
  • OENB-Nummer7586698
  • Datum der letzten Bilanz31.03.2023
  • Ehemalige Firmennamen Mediashop Holding GmbH

Presseinformation

Unternehmensgegenstand: 
Die Schuldnerin ist Teil der Mediashop Gruppe. Die Mediashop Gruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Konsumgütern. Die Vermarktung der Handelswaren erfolgt vor allem durch Werbeeinschaltungen bei Fernsehsendern. Die Mediashop Gruppe verfügt zudem über einen eigenen Webshop. Daneben wird von der Schuldnerin eine Direkt-Shopping-Einheit am Firmenstandort in Neunkirchen sowie drei weitere Filialen betrieben.

Filialen:
•    Westfield Donau Zentrum, OG, Top 748, 1220 Wien, Wagramer Straße 94
•    Einkaufszentrum Merkurcity, 2700 Wiener Neustadt, Stadionstraße 10-12
•    Leoben City Shopping, OG 111, 8700 Leoben, Hauptplatz 19

Betroffene Dienstnehmer:    162 Dienstnehmer, Löhne/Gehälter sollen bis einschließlich Jänner 2026 bezahlt worden sein
    
Passiva (laut Schuldnerangaben):     rund EUR 46 Mio.
Davon sollen Verbindlichkeiten in der Höhe von EUR 14,6 Mio. auf Kreditinstitute, EUR 12 Mio. auf Lieferantenforderungen, EUR 11,6 Mio. auf verbundene Unternehmen und EUR 7,8 Mio. auf sonstige Verbindlichkeiten entfallen. Im Falle des Scheiterns der Sanierung geht die Schuldnerin aufgrund der damit einhergehenden Schließungs- und Liquidationskosten von einer Erhöhung der Passiva auf gesamt EUR 51,5 Mio. aus.

Gläubiger:    459 Gläubiger 
    
Insolvenzursachen (Schuldnerangaben): 
Die Schuldnerin führt die nunmehrige Insolvenz insbesondere auf Umsatzrückgänge infolge tiefgreifender Veränderungen im Konsumverhalten, einem hohen Wettbewerbsdruck und einer Verschiebung hin zu globalen Online-Plattformen zurück.

Ausblick: 
Die Schuldnerin strebt die Fortführung und Sanierung ihres Unternehmens an. Das Unternehmen bietet seinen Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 %, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an. Hierbei handelt es sich um die gesetzliche Mindestquote. Die Angemessenheit und Erfüllbarkeit des angebotenen Sanierungsplans wird der noch zu bestellende Insolvenzverwalter im Rahmen des Sanierungsverfahrens entsprechend zu evaluieren haben.

„Der KSV1870 wird im Zuge des Verfahrens die Angemessenheit und voraussichtliche Erfüllbarkeit dieser Quote gemeinsam mit dem vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter prüfen“, so Alexander Greifeneder vom KSV1870.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!