Insolvenz: Printberry Distribution GmbH
Letztes Update: 27.02.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer1027798
- InsolvenzartKonkursverfahren
- Insolvenznummer189448B
- Name lt. EdiktPrintberry Distribution GmbH EDV-Zubehör Vertrieb und Logistik 4115 Kleinzell Apfelsbach 41 (Lager)
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Linz
- Geschäftszahl17S25/26i
- Tagsatzung08.05.2026; 11:00; Saal 522
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Philipp Aichhorn Rechtsanwalt
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Branchen50% Sammlung nicht gefährlicher Abfälle
50% Einzelhandel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik
- TätigkeitsbereichBetrieben wird der Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten und peripheren Einheiten, insbesondere für Drucker- und Tonerzubehör und sonstiges Büromaterial, deren Entsorgung und die Verwaltung von Firmenbeteiligungen. Man hat die Tätigkeiten der Firmen "Printberry Distribution GmbH" (FN 76577 p) und "Printberry Büroleben GmbH" (FN 182257 a) übernommen.
- Gründungsjahr1999
- FirmenbuchnummerFN 179472 f
- UID-NummerATU60752634
- OENB-Nummer4178971
- Datum der letzten Bilanz31.03.2024
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Ehemalige Firmennamen
Printberry Holding GmbH
TTM Beteiligungs GmbH
TEKAEF Holding GmbH
Presseinformation
Am 27.2.2026 wurde über das Vermögen der
Printberry Distribution GmbH, 4040 Linz, Schmiedegasse 14
ein Konkursverfahren am Landesgericht Linz auf eigenen Antrag hin eröffnet.
Gegenstand des Unternehmens: Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, Drucker- und Tonerzubehör sowie sonstiges Büromaterial
Gesellschafter: Christian Maass, Modul X Projekterrichtungs GmbH
Geschäftsführer: Ing. Nico Haslberger
Betroffene Dienstnehmer: keine
Betroffene Gläubiger: ca. 50
Aktiva: wird noch bewertet
Passiva: rund 4,3 Millionen Euro
Ab sofort können Gläubigerforderungen über den KSV1870, der die Gläubiger vertritt, bis zum 24.4.2026 angemeldet werden. Mail: insolvenz.linz@ksv.at
Über das Unternehmen war bereits seit dem Jahr 2023 in einem Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden, das Anfang 2024 aufgehoben wurde. Der dort von der Gläubigermehrheit angenommene Sanierungsplan von 20 %, zahlbar 5 % binnen 14 Tagen, weitere 5 % binnen 12 Monaten und letztmalig 10 % binnen 24 Monaten, konnte von der Schuldnerin nur zur Hälfte (erste beiden Raten zu insgesamt 10 %) erfüllt werden. Deshalb lebt ein Teil der im Vorverfahren angemeldeten Forderung mit der jetzigen Konkurseröffnung wieder auf.
Als Hauptinsolvenzursache gibt man an, dass man Opfer eines Diebstahls – durchgeführt von einem ehemaligen Dienstnehmer - wurde. Trotz dessen Verurteilung konnte der entstandene Schaden von rund 160.000,- Euro nicht mehr gutgemacht werden und die Finanzierung der letzten Sanierungsplan-Rate war nicht mehr möglich, so die Schuldnerin.
„Der Masseverwalter wird nun prüfen, ob eine Fortführung des Betriebes ohne weitere Verluste für die Gläubiger möglich ist und nötigenfalls das Unternehmen schließen und verwerten“, berichtet Alexander Meinschad vom KSV1870. Laut Insolvenzantrag ist eine neuerliche Sanierung nicht beabsichtigt.
Zum Masseverwalter wurde Mag. Philipp Aichhorn, Rechtsanwalt in Linz, bestellt.
Die erste Gläubigerversammlung, Berichts- und Prüfungstagsatzung finden am 8.5.2026 am Landesgericht Linz statt.
Die Angaben des schuldnerischen Unternehmens konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht ausreichend überprüft werden.