Insolvenz: Medienlogistik Pichler-ÖBZ GmbH & Co KG

Letztes Update: 25.01.2023 |

Basisdaten

  • 596910
  • Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
  • 186115A
  • Schuldner
  • LG-Wr.Neustadt
  • 11S5/23f
  • 20.04.2023; 10:15; Saal 34
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 04.05.2023; 10:30; Saal 34
  • Sanierungsplantagsatzung
  • Dr. Thomas Wanek Rechtsanwalt
  • Mag. Valentin Piskernik Rechtsanwalt
  • 40% Großhandel mit Büchern, Zeitschriften und Zeitungen
    40% Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung; Buchführung
    20% Einzelhandel mit Büchern
  • Betrieben wird der Groß- und Einzelhandel mit Büchern, Zeitschriften, etc. sowie das Buchhalter- und Personalverrechnergewerbe.
  • 1993
  • FN 51380 i
  • ATU19073909
  • 2096692
  • 31.12.2020
  • Buchauslieferungsgesellschaft mbH. & Co. KG

Presseinformation

Der KSV1870 gibt bekannt, dass die Objekt 34 am Landesgericht Wiener Neustadt einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung einbringen wird. Der KSV1870 rechnet mit einer baldigen Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Gleichzeitig mit der Insolvenzeröffnung der Medienlogistik Pichler-ÖBZ GmbH & Co KG (FN 51380i) in 2355 Wiener Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 1, wurde auch über die unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Schuldnerin, die Medienlogistik Pichler-ÖBZ GmbH (FN 32444m) ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Gegenstand des Unternehmens: Laut Schuldnerangaben handelt es sich um das zweitgrößte Buchlogistik-Unternehmen Österreichs. Es werden aktuell rund 130 Buchverlage als Großhändler betreut. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit kommen rund 50.000 Produkte bzw. rund 8 Mio. Bücher jährlich zur Auslieferung. Zu den Hauptauftraggebern der Schuldnerin gehören sowohl der österreichische Buchhandel als auch institutionelle Kunden, wie Schulen und Behörden.

Betroffene Dienstnehmer: 44 Dienstnehmer

Betroffene Gläubiger: ca. 80 Gläubiger

Passiva: EUR 10,3 Mio., welche sich im Liquidationsfall auf EUR 12,3 Mio. erhöhen würden.

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben): Wie der KSV1870 erfahren hat, sind die Ursachen der bevorstehenden Insolvenz in der Beendigung der Geschäftsbeziehung wichtiger Vertragspartner bei gleichzeitig für das operative Geschäft notwendigem hohen Kapitalbedarf zu finden.

Ausblick: Die Schuldnerin beabsichtigt die Fortführung und Sanierung des schuldnerischen Unternehmens. Sie bietet ihren Gläubigern einen Sanierungsplan mit einer Quote von 20%, zahlbar binnen 2 Jahren ab Annahme des Sanierungsplans, an.

Erste Restrukturierungsmaßnahmen wurden bereits eingeleitet. Grundsätzlich beabsichtigt die Schuldnerin den Sanierungsplan aus den Erträgen des redimensionierten Geschäftsbetriebs zu finanzieren. „Der noch zu bestellende Insolvenzverwalter wird nunmehr zu prüfen haben, ob die Sanierungsbestrebungen der Schuldnerin tatsächlich aufrechterhalten werden können“, so Jürgen Gebauer vom KSV1870.

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