Insolvenz: MORGENSTERN gemeinnützige GmbH

Letztes Update: 23.02.2024 |

Basisdaten

  • 7337779
  • 190845A
  • MORGENSTERN gemeinnützige GmbH
  • Schuldner
  • LG-Wr.Neustadt
  • 11S141/23f
  • 15.02.2024; 11:15; Saal 34
  • Prüfungstagsatzung, Berichtstagsatzung und Sanierungsplantagsatzung
  • Dr. Georg Schober Rechtsanwalt
  • 40% Restaurants und Gaststätten
    30% Bautischlerei
    10% Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nahrungs- und Genussmittel, Getränke und Tabakwaren
    10% Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a. n. g.
    10% Hauswartung
  • Betrieben werden Dienstleistungen mit Fokus auf Tischlerei, Gastro sowie Haus- und Gartenservice. Es besteht enge Zusammenarbeit mit dem Verein MORGENSTERN - heilpädagogische und sozialtherapeutische Begleitung (ZVR 328041853) von welchem man Teile der Tätigkeit übernommen hat. Die Haupttätigkeit ist Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Sinne der Kinder- und Jugendhilfe, Behinderten- und Sozialhilfe. Es bestehen die Gewerbe für Gasthaus, Einzelhandel mit Lebensmittel, Wäschebügler, Hausbetreuung, Tischler.
  • 2015
  • FN 429005 s
  • ATU69550238
  • 18185274
  • 31.12.2022
  • MORGENSTERN GmbH

Presseinformation

Unternehmensgegenstand: Das betroffene Unternehmen beschäftigt sich mit heilpädagogischer und sozialtherapeutischer Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Diese wohnen ausschließlich in Objekten des Unternehmens und werden 24/7 betreut.

Betroffene Gläubiger: 4

Betroffene Mitarbeiter: 63 die alle Angestellte sind. Löhne und Gehälter sind laut eigenen Angaben seit 11/2023 offen.

Passiva (Schuldnerangaben): Ca. EUR 1,75 Mio.

Insolvenzursachen (Schuldnerangaben): Als Insolvenzursache wird hauptsächlich die allgemeine Teuerung, insbesondere in Form von gestiegenen Betriebs- und Personalkosten angeführt. Weiters dürften laut eigenen Angaben wirtschaftliche Fehlentscheidungen nachgewirkt haben.

Ausblick: Das Unternehmen soll nach den dem KSV1870 vorliegenden Informationen während des Sanierungsverfahrens fortgeführt und nachfolgender Sanierungsplan abgeschlossen werden.

Das Unternehmen bietet seinen Gläubigern eine Sanierungsplanquote von 20 %, zahlbar innerhalb von zwei Jahren ab Annahme. Dabei handelt es sich um das gesetzliche Mindestanbot. Ob, bzw. in welcher Weise eine Verbesserung möglich ist, wird der KSV1870 in Zusammenarbeit mit dem Masseverwalter prüfen.

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