Insolvenz: Rudolf Freudensprung Gesellschaft m.b.H.

Letztes Update: 21.02.2024 |

Basisdaten

  • 14843
  • Konkursverfahren
  • 190788A
  • Rudolf Freudensprung Gesellschaft m.b.H. weitere Standorte: 1220 Wien, Wagramer Straße 126 1200 Wien, Handelskai 94-96 1220 Wien, Wagramer Straße 81
  • Schuldner
  • HG-Wien Abt 9
  • 9S8/24a
  • 07.02.2024; 11:45; Zimmer 1608
  • Prüfungs- und Berichtstagsatzung
  • 14.03.2024; 11:30; Zimmer 1602
  • Nachträgliche (besondere) Prüfungstagsatzung
  • Mag. Michael Ludwig Lang Rechtsanwalt
  • Mag. Wolfgang Herzer Rechtsanwalt
  • 45% Einzelhandel mit Zeitschriften, Zeitungen, Schreibwaren und Bürobedarf
    35% Einzelhandel mit Büchern
    10% Großhandel mit Schreibwaren und Bürobedarf
    10% Einzelhandel mit Spielwaren
  • Betrieben wird der Groß- und Einzelhandel mit Papier-, Büro- und Schulwaren.
  • 1976
  • FN 112762 b
  • ATU14839102
  • 662186
  • 30.04.2022

Presseinformation

Gegenstand des Unternehmens: Die Papierhandlung wurde im Jahr 1910 von Marie Freudensprung (Großmutter des nunmehrigen Geschäftsführers) gegründet. Derzeit betreibt das Unternehmen eine Papier- und Buchhandlung an 4 Standorten (Wagramer Straße 126 und 128, Donauzentrum und Millennium City). Seit 1971 ist die Antragstellerin auch Partnerin der Schulbuchaktion und beliefert bis heute ca. 60 Schulen in ganz Wien.

Betroffene Dienstnehmer: 12

Betroffene Gläubiger: ca. 80

Passiva lt. Schuldnerangaben: rd. EUR 500.000,--

Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):
Wie der KSV1870 erfahren hat, kaufen mittlerweile viele Kunden bei großen Onlinehändlern ein, die die Waren teilweise zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten. Darüber hinaus werden die Waren auch in vielen branchenfremden Betrieben (Lebensmittelhandel, Blumengroßmärkte, Baumärkte etc.) angeboten. Es ist daher nicht damit zu rechnen, dass in absehbarer Zeit wieder mehr Umsätze generiert werden können. Im November 2023 verkündete die Stadt Wien auch noch, dass für das Jahr 2024 eine Neugestaltung der Wagramer Straße und daher eine Baustelle für mindestens ein Jahr vor den beiden Filialen der Antragstellerin geplant ist. Dadurch ist ein weiterer Umsatzrückgang zu erwarten.

Das Unternehmen strebt keinen Sanierungsplan an. Allerdings wird eine kurzfristige Fortführung des Unternehmens für einen Abverkauf sinnvoll sein, insbesondere weil die Vorweihnachtszeit die umsatzstärkste Zeit ist. Dies ist mit dem zu bestellenden Insolvenzverwalter zu erörtern.

Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.

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