Insolvenz: Brekner Paletten Logistik GmbH
Letztes Update: 19.05.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer7365044
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer207811
- Name lt. EdiktBrekner Paletten Logistik GmbH
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-St.Pölten
- Geschäftszahl14S65/26p
- Tagsatzung14.07.2026; 11:00; Saal 216
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung11.08.2026; 11:30; Saal 216
- TagsatzungsartSanierungsplantagsatzung und nachträgliche Prüfungstagsatzung
- InsolvenzverwalterDr. Wolfgang Strasser Rechtsanwalt
- StellvertreterMag. Dr. Christian Strasser Rechtsanwalt
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Branchen40% Reparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
40% Herstellung von Verpackungsmitteln, Lagerbehältern und Ladungsträgern aus Holz
20% Sonstige Lagerei
- TätigkeitsbereichBetrieben werden Erzeugung und Reparatur von Paletten. Angeschlossen ist die Lagerung von Waren aller Art. Man hat diese Tätigkeit mit 01.01.2016 von der Brekner GmbH (FN 346475 y - heutiger Wortlaut Brekner Verpachtungs GmbH) übernommen.
- Gründungsjahr2015
- FirmenbuchnummerFN 438631 x
- UID-NummerATU69844939
- OENB-Nummer18705294
- Datum der letzten Bilanz31.12.2024
Presseinformation
Am 19.05.2026 wurde über das Vermögen der
Brekner Paletten Logistik GmbH,
3351 Weistrach, Voralpenstraße 41,
ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht St. Pölten eröffnet.
Betroffen sind rund 80 Gläubiger und 19 Mitarbeiter, davon 2 Angestellte und 16 Arbeiter und 1 Lehrling.
Nach Angaben der Schuldnerin betragen die Verbindlichkeiten rund EUR 4,3 Mio.
Die Brekner Paletten Logistik GmbH ist im Bereich Ankauf, Reparatur, Recycling, Tausch und Handel mit Paletten tätig.
Als Insolvenzursache wird, angegeben, dass es Lieferengpässe betreffend bestimmte Hilfsstoffe gibt, insbesondere sind aber de facto kaum Gebrauchtpaletten verfügbar. Auch dadurch bedingt sind die Umsätze rückläufig, es wurden aber auch Kunden aufgrund des erheblichen Preisdrucks in der Branche verloren. Aus Sicht der Schuldnerin sind diese Umstände auf geopolitische Ursachen zurückzuführen, welche für sie nicht beinflussbar sind.
Das Unternehmen soll nun fortgeführt werden. Die Realisierbarkeit des Sanierungsplans mit einer angebotenen Quote von 23% wird vom KSV1870 nunmehr eingehend geprüft. „Das Unternehmen gibt dazu an, dass Sanierungs- bzw. Umsatzsteigerungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen und so eine Sanierung des Unternehmens angestrebt wird“, so Peter Stromberger vom KSV1870.