Insolvenz: INVENT - Marketing und Tourismus GmbH

Letztes Update: 18.05.2026 |

Basisdaten

  • KSV1870 Nummer635141
  • InsolvenzartKonkursverfahren
  • Insolvenznummer207784
  • Name lt. EdiktINVENT - Marketing und Tourismus GmbH Tourismusmarketing
  • AntragstellerSchuldner
  • GerichtLG-Linz
  • Geschäftszahl13S31/26t
  • Tagsatzung28.07.2026; 09:20; Saal 522
  • Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung, Prüfungstagsatzung und Berichtstagsatzung
  • InsolvenzverwalterMag. Christina Rupprecht Rechtsanwältin
  • Branchen70% Reisebüros
    30% Erbringung sonstiger wirtschaftlicher Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a.n.g.
  • TätigkeitsbereichBetrieben wird das Tourismusmarketing, insbesondere der Verkauf von Hotelerlebnisschecks bzw. Kurzurlauben und deren Abwicklung.
  • Gründungsjahr1994
  • FirmenbuchnummerFN 98457 s
  • UID-NummerATU23046406
  • OENB-Nummer2297701
  • Datum der letzten Bilanz31.03.2025

Presseinformation

  • Gegenstand des Unternehmens: Tourismusmarketing, Verkauf von Hotelerlebnisschecks bzw. Kurzurlauben und deren Abwicklung
  • Gesellschafter: Zaubertal Privatstiftung
  • Geschäftsführer: Christian Klar
  • Betroffene Dienstnehmer: 20
  • Betroffene Gläubiger: Noch nicht bekannt
  • Aktiva: 1,190.000,00
  • Passiva: 2,002.000,00

Das seit 32 Jahren bestehende Linzer Traditionsunternehmen verfügt über ein Netz von nationalen und internationalen Hotelpartnern, bei denen die verkauften Hotelschecks über diverse Buchungsplattformen eingelöst werden können.

Ursprünglich wurden die Schecks an betriebliche Kunden verkauft, die die Schecks für Kunden- und Mitarbeiterbindung gerne verschenkt haben. In späterer Folge wurden die Schecks über diverse Vertriebskanäle auch direkt an Konsumenten verkauft.

Die Ursachen der eingetretenen Zahlungsunfähigkeit liegen in der angespannten Konkurrenzsituation. Hotel- und Urlaubsgutscheine werden auch über größere Handelsketten vertrieben. Zudem brachte die Corona-Pandemie Umsatzeinbrüche mit sich, die aufgrund der allgemeinen Kaufzurückhaltung und Konjunkturlage nicht mehr aufgeholt werden konnten.

Eingeleitete Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen brachten nicht mehr die erwünschten Erfolge.

„Die eingesetzte Insolvenzverwalterin wird rasch über die Fortführung oder Schließung des Unternehmens entscheiden müssen, um den Urlaubern Klarheit und Rechtssicherheit zu geben“, berichtet Petra Wögerbauer vom KSV1870.  

Die Angaben des schuldnerischen Unternehmens konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht ausreichend überprüft werden.

Schritt eins

Voraussichtliche Kosten berechnen

Schritt zwei

Auftragsdaten erfassen

Schritt drei

Daten prüfen und bestätigen - fertig!