Wenn Kunden eine Spur der Verwüstung hinterlassen

Die finanziellen Verluste, die Kunden in Österreich hinterlassen, summieren sich auf 3,65 Milliarden Euro pro Jahr. Darauf sitzen bleiben die anderen Unternehmen, also die Gläubiger. Doch so weit muss es nicht kommen.

Autor: Michael Pavlik

Bonität international

Etwas mehr als 5.000 Unternehmenspleiten hat der KSV1870 im Durchschnitt in den vergangenen fünf Jahren pro Jahr gezählt. Der finanzielle Schaden der dadurch jährlich entsteht, ist wahrlich kein Pappenstiel: 2,3 Milliarden Euro gehen Firmen aufgrund von Insolvenzen verloren – betroffen davon sind großteils Unternehmen, die sich nicht durch Sicherheiten schützen konnten. Hinzu kommen Rechnungen in der Höhe von 1,35 Milliarden Euro, die selbst nach versendeten Zahlungserinnerungen und Mahnungen, nicht bezahlt werden. Durch Quotenzahlungen bei Insolvenzen und die Betreibung offener Forderungen durch Spezialisten fließt zwar ein Teil in die Kassen der Unternehmen zurück, doch das kann die Verluste bei Weitem nicht wettmachen. Dabei kann die Frage, ob sich ein Geschäftspartner zu einem Risiko entwickelt oder nicht, lange vorher geklärt werden. Und zwar durch ein BonitätsMonitoring, das 365 Tage im Jahr in Alarmbereitschaft ist.

Jedem Kunden das Seine
Die Bonität wird beim KSV1870 durch ein tagaktuelles Rating beschrieben. Bei der kleinsten Änderung wird das Unternehmen, das eine Firma beobachten lässt, informiert und kann reagieren. Etwa, indem der Verantwortliche den Einkaufsrahmen senkt oder die Zahlungsmodalität auf eine sichere Zahlungsart umstellt. Aber jede Medaille hat natürlich eine zweite Seite. Verbessert sich die Bonität, dann können die Einschränkungen gelockert und sogar neue Potenziale erschlossen werden. In der Praxis beziehen Unternehmen zur ersten Orientierung eine Bonitätsauskunft. Auf Basis der enthaltenen Informationen werden die Eckpunkte der Geschäftsbeziehung mit dem Neukunden festgelegt. Durch die anschließende Einmeldung in den Bonitätsmonitor wird das Ausfallrisiko aktiv gemanagt. Soweit der Optimalfall.

Das Risiko in der Datenbank
Oft gesehen: Der einmal festgelegte Einkaufsrahmen bzw. die Zahlungsmodalität eines Kunden wird langfristig nicht mehr hinterfragt. Das Monitoring fehlt und der Vertrieb misst die Qualität der Geschäftsbeziehung daran, wie gut die Stimmung ist bzw. wie viele Aufträge hereinkommen. Und diese führen nicht zwangsläufig zu Zahlungen. Große KSV1870 Kunden im Monitoring-Bereich wissen das und lassen laufend jeweils 8.000 bis 10.000 Unternehmen beobachten.

TIPP: KSV1870 BonitätsMonitor
Die Insolvenz eines Geschäftspartners lässt sich meist nicht verhindern – häufig aber vorhersagen. Bei 85 % aller Insolvenzen zeigt das KSV1870 Rating bereits ein Jahr vorher ein erhöhtes Risiko an. Was können Sie tun, um Ausfallrisiken zu minimieren?

  1. Übergeben Sie uns Ihre Daten, definieren Sie Beobachtungskriterien und wählen Sie eine Produktvariante.
  2. Wir gleichen die erhaltenen Daten mit unserer Wirtschaftsdatenbank ab.
  3. Mit dem Abgleichergebnis können Sie Ihre Datenbank aktualisieren.
  4. Zusätzlich bekommen Sie zu allen Unternehmen im Monitor einen Basisbericht (ausgenommen in der Produktvariante Compact).
  5. Ihre Kunden sind nun im Monitoring.
  6. Bei jeder Veränderung der Bonität werden Sie automatisch und tagaktuell von uns informiert. So können Sie frühzeitig Maßnahmen ergreifen.

 

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