Insolvenz: Abtenauer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H.
This content is available in German only. Letztes Update: 26.02.2026 |Basisdaten
- KSV1870 Nummer332559
- InsolvenzartSanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung
- Insolvenznummer206210
- Name lt. EdiktAbtenauer Bergbahnen Gesellschaft m.b.H. Firmenbuchnummer 41027i
- AntragstellerSchuldner
- GerichtLG-Salzburg
- Geschäftszahl71S26/26k
- Tagsatzung25.03.2026; 09:30; Saal 304
- Tagsatzungsart1. Gläubigerversammlung und Berichtstagsatzung
- Tagsatzung20.05.2026; 09:00; Saal 304
- TagsatzungsartPrüfungs- und Sanierungsplantagsatzung
- InsolvenzverwalterMag. Markus Stranimaier Rechtsanwalt
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Branchen95% Personenbeförderung mit Seilbahnen und Skiliften
5% Betrieb von sonstigen Sportanlagen
- TätigkeitsbereichBetrieben wird ein Bergbahnunternehmen mit einem Kombilift (ein 6er-Sessellift und eine 8er-Gondel, wobei die Gondel auch im Sommer betrieben wird), sowie einen Schlepp- und Tellerlift und betreibt man im Sommer auch eine Sommerrodelbahn.
- Gründungsjahr1962
- FirmenbuchnummerFN 41027 i
- UID-NummerATU34554201
- OENB-Nummer1049526
- Datum der letzten Bilanz31.10.2024
Presseinformation
- Unternehmen: Die Gründung des Unternehmens erfolgte 1962. Betrieben wird die Personenbeförderung mit Seilbahnen und Skiliften (Karkogelbahn). Die Unternehmensfortführung ist beabsichtigt.
- Geschäftsführer: Franz Pendl
- Gesellschafter: An der Schuldnerin sind insgesamt 46 Gesellschafter beteiligt. Bei den Mehrheitsgesellschaftern handelt es sich um die Marktgemeinde Abtenau sowie den Tourismusverband Abtenau.
- Betroffene Gläubiger: rd. 45
- Betroffene Dienstnehmer: 15
- Passiva lt. Status: rd. EUR 4.286.000,00
- Aktiva lt. Status (Schätzung im Liquidationsfall): rd. EUR 755.000,00
Insolvenzursache (lt. Schuldnerangaben):
Wie der KSV1870 dem Insolvenzantrag entnimmt erschwerten ausbleibende Besucherzahlen und wetterbedingte Umsatzeinbußen die wirtschaftliche Situation. Insolvenzauslösend waren schlussendlich laut Schuldnerin Verzögerungen und Kostensteigerungen bei der Errichtung eines Speicherteiches, wodurch der Winterbetrieb eingeschränkt wurde. Eine finanzielle Mittelzufuhr war weiters bis zuletzt nicht zu erreichen.
Folgender Sanierungsplanantrag wurde eingebracht:
Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Quote von 20 % ihrer Forderungen zahlbar binnen 24 Monaten ab Annahme des Sanierungsplanes.
Die Finanzierung soll aus den Erträgen des Fortbetriebes, der Verwertung von nicht betriebsnotwendigem Vermögen sowie erforderlichenfalls durch Unterstützung von dritter Seite erfolgen.
Die Angaben konnten in der kurzen Zeit vom KSV1870 noch nicht überprüft werden.